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Der Kolumnisten-Kreis der DeichStube: Klaus Allofs, Rolf Fuhrmann, Sebastian Prödl, Thomas Schaaf und Nils Petersen.

DeichBlick-Kolumne: Rollo Fuhrmann schreibt für die DeichStube

„Köpfe leer, Beine schwer – jetzt muss ein Dreier gegen Dortmund her!“

Von Rolf „Rollo“ Fuhrmann. Hallo hallo! Das mal vorweg: Werder spielt eine klasse Saison. Florian Kohfeldt hat den Fußball in Bremen wiederbelebt und ein sehr gutes Team geformt mit Chancen auf mehr – wenn vielleicht auch noch nicht in dieser Saison.

Erinnert sich noch jemand daran, wie es um Werder in den letzten Jahren stand? Marco Bode und Co. haben es geschafft, mit Frank Baumann und Kohfeldt die Hoffnung auf bessere Zeiten zu wecken und die einst großen Fußstapfen von Klaus Allofs und Thomas Schaaf zu füllen. Deshalb sollte man nach der unglücklichen Niederlagenwoche bitte nicht alles in Schutt und Asche reden, wie es ansatzweise in den sozialen Medien zu lesen war. Nein, ich bleibe dabei: Werder ist auf einem sehr guten Weg.

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Pokal-Aus gegen Bayern: Wir waren alle geschockt und frustriert

In der Bundesliga gegen die Bayern durch einen unglücklich abgefälschten Schuss knapp verloren und im Pokal nach großartiger Aufholjagd nur wegen einer eigentlich indiskutablen Schiedsrichterentscheidung am Finaleinzug gescheitert. Dass so etwas nicht sofort aus den Köpfen und Beinen zu schütteln ist, ist doch mehr als verständlich. Wir alle waren doch durch den Elfmeterpfiff derartig geschockt und frustriert, dass das nicht nur bei uns noch immer schmerzhaft nachwirkt. Einem Wahnsinns Halbfinale mit euphorisierter Stimmung wird urplötzlich der Stecker gezogen – nein, das steckt man nicht so einfach weg, diese einmalige Chance auf Berlin und Europa vertan zu haben. Das gilt mit Sicherheit auch für die Spieler. Folgerichtig funkelte in Düsseldorf nur die Fortuna.

Im Übrigen sind dort schon ganz andere Mannschaften gescheitert. Dem Aufsteiger muss man lassen, dass er eine sehr gute Saison spielt und in Friedhelm Funkel auch einen klasse Trainer hat. Es darf aber nicht sein, dass man das große Ziel Europa so einfach abschenkt, wie Lucien Favre die Dortmunder Meisterschaftsambitionen. Sicher wird es schwer, Platz sieben noch zu erreichen. Aber wer sagt denn, dass gegen Borussia Dortmund im nächsten Heimspiel kein Dreier möglich ist? Deren Frust nach einer tollen Hinrunde und einer sehr mäßigen Rückrunde dürfte noch erheblich größer sein. Zudem fehlt dem BVB in Bremen Marco Reus. Und warum sollte Werder dann nicht auch in Hoffenheim und gegen Leipzig punkten?!

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Werder, jetzt erst recht!

Entscheidend wird sein, wie es Kohfeldt und Co, gelingt, die Mannschaft wieder aufzurichten und zu motivieren. Ich meine: Jetzt erst recht! Die Qualität, das haben die Spiele gegen Bayern gezeigt, hat Werder allemal. Und dann ist da ja auch noch der Osterdeich. Wie stark und wundervoll die Bremer Fans sind, haben sie zuletzt vor dem Pokalspiel gezeigt. Wenn Tausende die Mannschaft wieder so zu den letzten beiden Heimspiel empfangen, könnte es klappen. Ich bleibe optimistisch und drücke fest die Daumen.Köpfe frei – Beine leicht: Alles für einen Dreier gegen Dortmund!

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