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In der Ostkurve wird es vor dem Spiel gegen 1899 Hoffenheim eine große Choreografie geben.

„Cercle d‘Amis“ holt Aktion nach

Große Choreo vor letztem Heimspiel der Saison

Bremen - Vor dem Spiel gegen RB Leipzig musste eine große Choreografie im Weserstadion wegen zu viel Wind noch abgesagt werden, jetzt wird sie vor dem letzten Heimspiel der Saison nachgeholt.

Vor dem Match gegen die TSG 1899 Hoffenheim will die Ultra-Gruppe „Cercle d'Amis“ (CDA) mit einer opulenten „Choreo“ ihr 15-jähriges Bestehen feiern. Dabei wird ein 20 Meter hoher Banner unter das Stadiondach gezogen. So zumindest war es bereits vor dem Leipzig-Spiel geplant.

Die Gruppe „Cercle d'Amis“ (deutsch: Freundeskreis) gründete sich im Frühjahr 2002 mit dem Ziel der „eher rechten beziehungsweise rechtsoffenen Fanszene etwas entgegenzusetzen“, heißt es in einem Flugblatt, das im Stadion verteilt wird und über die Geschichte der Gruppierung informiert.

Bis zur Fan-Club-Gründung seien im Weserstadion „rassistische und homophobe Gesänge und Sprechchöre an der Tagesordnung“ gewesen, „des Öfteren wurden auch Fahnen mit Nazi-Symbolen geschwenkt“. Diese feindselige Stimmung habe sich auch durch zahlreiche Aktionen des „Cercle d‘Amis“ grundlegend gedreht.

Heute stünden die Werder-Fans unter anderem für ihre klare Haltung gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie. Für den CDA bedeutet das aber nicht, sich künftig weniger engagieren zu müssen: „Auch in Zukunft wird es notwendig sein, den Mund aufzumachen.“ Die Choreo ist ein Dankeschön für alle Helfer.

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