Fan-Club Werderfreunde Emsland Süd e.V.

Ort

Langen

Mitglieder

279

Gegründet

Januar 2003

Treffpunkt

Helmuts Kneipe, Gersten

Bierverbrauch

Prognose: 15+X

1. Vorsitzender

Ingo Lüttecke

Homepage

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Bitte vervollständigt diesen Satz: Ohne Fans wäre der Fußball...

...wie Grillen ohne Fleisch.

Das Besondere an den Werderfreunden aus Emsland 

Soziales Engagement ist uns sehr wichtig. Inklusion wird von uns aktiv gefördert und ist ein großer Bestandteil unseres Fanclublebens. Wir pflegen eine enge Partnerschaft mit den Behindertenwerkstätten des Christophorus-Werks Lingen. Die Durchführung von integrativen und inklusiven Fußballcamps für Kinder mit und ohne Behinderung sind weitere Highlights bei uns im Fanclub. Die Förderung des Völkerverständigungsgedankens und die Gewaltprävention sind bei uns ebenfalls fest im Fanclub verankert. Kampagnen wie “Fußball und Rassismus passen nicht zusammen” oder “Werder gegen Rassismus” gehören zum Fanclubprogramm. Dank unseres sozialen Engagements wurden wir von Werder bereits zweimal zum Fanclub des Jahres ausgezeichnet (2010 und 2014). Im Jahr 2016 gewannen wir zudem den Fanclubwettbewerb „Das Wunder von der Weser“. Natürlich bieten wir noch viel mehr, was den Platz an dieser Stelle aber sprengen würde. Zusammengefasst kann man aber sagen: Werderfreunde Emsland Süd – Das ist mehr als nur ein Fanclub!

Ein Interview mit dem Verein

Was ist neben dem sozialen Engagement das Ziel Eures Fanclubs? 

Für unsere Mitglieder organisieren wir monatlich Fußballreisen zum Selbstkostenpreis. Gefahren wird meistens in einem Fanbus mit netten Leuten, guter Werder-Musik und köstlicher Verpflegung. Wir kümmern uns von der Anreise bis zur Eintrittskarte komplett um das Geschehen. Aber wir bieten den Mitgliedern noch einiges mehr. Bestandteile des Fanclubprogramms sind unter anderem Sommerreisen, eigene Fanclubturniere, Stadion- oder Betriebsbesichtigungen, jährliche Saisoneröffnungspartys und natürlich das traditionelle Boßeln im Februar. Auch haben wir eine Kegelgruppe für unsere weiblichen Fanclubmitglieder sowie eine Dartgruppe die sich monatlich in einem Lingener Dartcafe trifft. Soziales Engagement ist uns wie oben beschrieben sehr wichtig. Inklusion wird von uns aktiv gefördert und ist ein großer Bestandteil unseres Fanclublebens. 

Fotostrecke Werderfreunde Emsland Süd e.V.

Warum heißt ihr Werderfreunde Emsland Süd? 

Wir haben den Namen aufgrund unserer Verbundenheit zur Region gewählt. Wir sind Emsländer und möchten dass auch mit unseren Fanclubnamen ausdrücken. Da der Landkreis Emsland ein sehr großer Landkreis ist, konzentrieren wir uns auf den sonnigen Süden. 

Wie ist der Fanclub-Name entstanden? 

Auf Vorschlag unseres damaligen und jetzigen Präsidenten wurde der Name auf der Gründungsversammlung am 5. Januar 2003 einstimmig beschlossen. Also schön basisdemokratisch. 

Was wünscht ihr Euch als Fanclub vom Verein? 

So wie es im Moment läuft sind wir sehr zufrieden. So kann es weitergehen. Das einzige Manko sehen wir derzeit nur bei den Spielern. Auch wenn es zur Vorweihnachtszeit eine tolle Weihnachtsfeier für Fanclubs gibt, wäre ein Spielerbesuch vor Ort schon etwas Besonderes. 

Was fehlt Euch im Zusammenhang mit der Fanarbeit bei Werder-Bremen? 

Wir sind mit der Fanarbeit bei Werder Bremen zu 100% zufrieden. Insbesondere Jermaine Greene steht als Ansprechpartner eigentlich immer sofort zur Verfügung. 

Wie steht ihr zu der Vergabe von Auswärtstickets?

Läuft prima. Das letzte Spiel wo wir keine bestellten Auswärtstickets bekommen haben, war das bislang letzte Auswärtsspiel in der Champions League bei den Tottenham Hotspurs in London. Also schon etwas länger her. 

Was ist Eure Meinung zu den Ticketpreisen in der Bundesliga?

Grundsätzlich muss darauf geachtet werden das die Ticketpreise bezahlbar bleiben. Bei einigen Vereinen geht es schon in eine schlechte Richtung. Zum Beispiel boykottieren wir das Auswärtsspiel in Hamburg. Über 20 EUR für ein Stehplatz und über 60 EUR für einen Sitzplatz im Oberrang auf Höhe der Eckfahne sind uns zu teuer. Es sollte allen Menschen möglich sein sich eine Karte für ein Fußballspiel zu kaufen. 

Was haltet Ihr von Kollektiv-Strafen? 

Kollektivstrafen sind aus unserer Sicht unzulässig und nicht zielführend. Bei einer Kollektivstrafe werden zwangsläufig auch unschuldige Fußballfans bestraft. Für uns eine Verletzung der Menschenwürde. Stattdessen sollten Polizei und Ordnungsdienste immer versuchen die Straftäter direkt zu ermitteln. Wenn sie das nicht schaffen, sollten auch sie sich kritisch hinterfragen, ob sie alles richtig machen. 

Zum Fußball gehören auch grölende Fanhorden, Ultras und Hooligans, Krawall, Bier, Männerkult und die dritte Halbzeit. Gibt es politische Ströme bei Fanclubs und wo würdet ihr Euch einordnen? 

Natürlich gibt es bei fast 280 Mitgliedern ganz unterschiedliche Politik- und Parteipräferenzen. Das hat aber innerhalb des Fanclubs nichts zu suchen. Laut Satzung sind wir politisch und religiös neutral. 

Wie steht ihr zum Thema Ultras im Fußball? 

Ultras gehören einfach dazu, ohne sie wäre der Fußball im Stadion nicht das was er ist. Wichtig ist nur die Unterscheidung zwischen friedlichen und feindseligen Ultras. Außerdem sollten sich die Ultras von keinen politischen Strömungen instrumentieren lassen. Weder von links noch von rechts. 

Was den Fußball im Allgemeinen betrifft, was sind Eure Ängste und Sorgen? 

Die Kluft zwischen den Champions League Teilnehmern und den restlichen Teams wird immer größer. Konnten vor einigen Jahren noch viele unterschiedliche Vereine Deutscher Meister werden, so ist die Meisterschaft derzeit doch wesentlich langweiliger und eindeutiger. 

Hättet ihr gerne mehr Einfluss auf Entscheidungen und das Management Eures Vereins? 

Wer hätte das nicht gerne, wir wissen doch meistens eh alles besser. Spaß bei Seite. Die Verantwortlichen sind alles Spezialisten auf ihren Gebieten und sollten grundsätzlich schon wissen was sie machen. Außerdem kann man am Beispiel Hamburg doch sehen, was für negative Auswirkungen ein zu großes Mitspracherecht haben kann. 

Aus den Vereinen sind Unternehmen mit teils mehreren hundert Millionen Euro Umsatz geworden. Lassen sie sich überhaupt noch basisdemokratisch führen? 

Nein es sind Unternehmen und deshalb haben wir ja auch Geschäftsführer, Vorstand, Aufsichtsrat und eine gewisse Organisation im Verein. Außerdem haben diese Unternehmen eine große Verantwortung gegenüber den vielen Mitarbeiter die dort angestellt sind. 

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