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Wormatia Worms empfängt Werder Bremen im DFB-Pokal.

Erste DFB-Pokalrunde

Anfahrt, Freizeit-Tipps und Stadion-Infos: Fan-Hinweise zum Spiel gegen Worms

Bremen - Von Jannes Guse. Das erste Werder-Pflichtspiel der Saison steht an - und führt Auswärtsfahrer in die Rhein-Main-Gegend. Wormatia Worms heißt der Gegner am Samstag, 15.30 Uhr, in der ersten Runde des DFB-Pokals. Ihr wart noch nie in Worms? Kein Problem: Hier gibt es alle Informationen zu Stadt und Gegner im Überblick.

Anfahrt nach Worms

Worms liegt im südöstlichen Rheinland-Pfalz, eine knappe halbe Autostunde von Mannheim entfernt. Für die Auswärtsfahrt empfiehlt sich eine frühe Anreise mit dem Auto oder Zug. Wer sich für den Wagen entscheidet, kann aus Bremen kommend über die A1 und A45 Richtung Frankfurt am Main fahren. Für die knapp 500 Kilometer Strecke sollten Auswärtsfahrer rund sechs Stunden Fahrtzeit einplanen. Rund um die Metropolregion Frankfurt am Main kann es aufgrund von Baustellen zu Verzögerungen kommen.

Mit dem Zug geht es bis zu eine Stunde schneller. Über Bremen, Hannover und Mannheim gelangen Fans so in gut fünf Stunden in die Nibelungen-Stadt. Vom Bahnhof aus fährt die Buslinie 401 direkt zum Stadion. Eintrittskarten zählen nicht als Fahrkarte.

EWR-Arena: Das Stadion in Worms

Die EWR-Arena Worms befindet sich in der Alzeyer Straße 131. Für alle Fans in Grün-Weiß: Der Zugang zum Gästeblock befindet sich in der Carl-Villinger-Straße. In den umliegenden Straßen gibt es Parkmöglichkeiten.

Offiziell wurden 1422 Karten an Werder-Fans verkauft, die im Gästeblock einen Stehplatz finden können. Insgesamt werden bis zu 2000 Anhänger erwartet, die noch Platz im neutralen Stadionbereich finden. Es werden noch Karten vor Ort verkauft, die Tageskasse öffnet um 13.30 Uhr.

Es könnte schwierig werden, aber die Gastgeber wollen entgegen dem Fan-Ansturm der Grün-Weißen das Stadion in den Vereinsfarben Rot-Weiß halten und fordern die eigenen Anhängern auf, Trikots und Schals mitzubringen.

Freizeit: Was kann man in Worms machen?

Worms ist in erster Linie für seine Historie und Kultur bekannt. Nicht ohne Grund wird der 83.000-Einwohner-Ort auch als Luther- oder Nibelungen-Stadt bezeichnet. Vor oder nach dem Spiel gibt es genügend Möglichkeiten, Worms besser kennenzulernen. Zum Zeitvertreib kann man gut das Nibelungenmuseum oder den Kaiserdom besuchen. An der Rheinpromenade gibt es außerdem viele Cafés und Restaurants.

Gegner-Check: Wie gut ist Wormatia Worms?

Der VfR Wormatia 08 Worms kickt in der Regionalliga Südwest und belegt zurzeit den achten Tabellenplatz. Nach einem erfolgreichen Saisonstart mit zwei 2:1-Siegen gegen den FC 08 Homburg und den SV 07 Elversberg gab es an den Spieltagen drei und vier jeweils Niederlagen gegen den FC Astoria Walldorf (1:3) und den FSV Mainz 05 II (0:2).

Der Trend spricht also nicht unbedingt für Wormatia, die sich vor der Saison mit Zielstürmer Dimitrios Ferfelis verstärkt haben. Zusammen mit Sturmpartner Giuseppe Burgio und dem offensiven Mittelfeldspieler Jan-Lucas Dorow bildet der Ex-Bremer ein gefährliches Offensiv-Trio, das zusammen für vier der insgesamt fünf Saisontore verantwortlich ist.

Spielerisch versucht es die Mannschaft von Chefcoach Steven Jones, es aus einer geordneten Defensive heraus schnell zu machen. Immer wieder lauert der Regionalligist auf blitzartige Kontergelegenheiten. Dreh- und Angelpunkt der Offensive ist Dorow. Der 25-Jährige kann vorne Bälle festmachen, sucht das Eins-gegen-eins und verteilt Pässe mit viel Übersicht. In den ersten vier Saisonspielen trat Worms über weite Strecken allerdings eher als abwartender Gegner auf.

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