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Mit der Werder-Card können Fans auch am Samstag im Weserstadion bezahlen.

Werder-Partner pleite

Insolvenz: Fan-Geld in Gefahr?

Bremen - Es geht ums Geld! Ach ne, werden jetzt wohl einige sagen, das ist ja mal ganz was Neues im Fußball. Ist es natürlich nicht. Neu ist aber, dass der Fan sich vor dem Wochenende fragen muss, ob er sein Geld im Weserstadion auch los wird.

Für Bratwurst, Bier, Pommes zum Beispiel. Die frohe Botschaft für alle: Ja, jeder kann bezahlen, jeder wird satt und sein Geld los. Oder bekommt es zurück – ganz wie man will. Denn die Insolvenz der Firma „Payment Solution“, die den bargeldlosen Bezahlverkehr in vielen Bundesliga-Stadien regelt, hat für die Besucher des Werder-Spiels gegen 1899 Hoffenheim am Samstag keine Auswirkungen.

Zwar gehört „Payment Solution“ zu den Werder-Partnern und betreut im Weserstadion das Kassensystem, aber eben auch nur das Kassensystem. Mit der Verwaltung der auf den Stadionkarten schlummernden Restbeträge ist die Firma nicht betraut, so Werder-Mediendirektor Michael Rudolph: „Niemand muss um sein Guthaben fürchten. Der Fan wird von der Insolvenz nichts merken.“

Bei Eintracht Frankfurt war das am Wochenende anders. Fans, die sich ihr Guthaben auszahlen lassen wollten, gingen wegen geschlossener Servicepunkte verärgert, weil mit leeren Händen nach Hause.

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