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Roger Lewentz, Innenminister des Bundeslands Rheinland-Pfalz, wünscht sich Unterstützung bezüglich Polizeikosten bei Fußballspielen. 

Hochrisikospiele

Polizeikosten: Bremen hat den ersten Nachahmer

Köln - Roger Lewentz, Innenminister des Bundeslands Rheinland-Pfalz, hat sich für eine Beteiligung der Deutschen Fußball Liga (DFL) an Polizeikosten bei sogenannten Hochrisikospielen ausgesprochen.

„Wenn Spieler im nationalen und internationalen Bereich für 40 Millionen, für 100 Millionen, für 222 Millionen Euro verkauft werden, dann sind die drei Millionen Euro, die Rheinland-Pfalz die Polizeieinsätze bei Fußballspielen kosten, eine Summe, die unterstützt werden sollte“, sagte der SPD-Politiker dem WDR-Magazin „Sport inside“.

Rechtsstreit zwischen Bremen und der DFL

Hintergrund der Lewentz-Einlassungen ist ein Rechtsstreit zwischen dem Bundesland Bremen und der DFL. Im Februar hatte das Bremer Oberverwaltungsgericht (OVG) der Hansestadt weitgehend Recht gegeben. Demnach darf das Bundesland Bremen die DFL grundsätzlich an Mehrkosten für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen der Bundesliga beteiligen.

Die DFL, die die polizeilichen Mehrkosten von über 425.000 Euro an Bundesligist Werder Bremen weiterreichen will, ging gegen das Bremer OVG-Urteil in Revision. Eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig wird nicht vor dem Frühjahr 2019 erwartet.

(dpa)

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Fotostrecke: Urteil um Polizeikostenerstattung

Richterin Meyer, Richterin Dr. Jörgensen, Richterin Twietmeyer (vlnr.)
Richterin Meyer, Richterin Dr. Jörgensen, Richterin Twietmeyer (vlnr.) © nordphot o
Senator für Inneres Ulrich Mäurer (li.) im Gespräch mit Rechtsanwalt Prof. Dr. Joachim Wieland.
Senator für Inneres Ulrich Mäurer (li.) im Gespräch mit Rechtsanwalt Prof. Dr. Joachim Wieland. © nordphoto
Dr. Hubertus Hess-Grunewald (Geschäftsführer SV Werder Bremen, 2. vl.), Michael Rudolph (Direktor Kommunikation Werder Bremen, 2. vr.) 
Dr. Hubertus Hess-Grunewald (Geschäftsführer SV Werder Bremen, 2. vl.), Michael Rudolph (Direktor Kommunikation Werder Bremen, 2. vr.)  © nordphoto
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