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Fünf Menschen wurden bei einer Auseinandersetzung im Dezember 2017 verletzt.

Nach Werder-Spiel gegen Mainz im Dezember 2017

Nach Schlägerei: Einjähriges Stadion- und Viertelverbot für 22 Beschuldigte

Bremen - Nach den Auseinandersetzungen zwischen Fußballfans im Dezember vergangenen Jahres in der Östlichen Vorstadt hat die Polizei Bremen zu Saisonbeginn die ersten Betretungsverbote für den Bereich Weserstadion/Ostertor/Steintor durchgesetzt. Die Beamten ermitteln weiterhin wegen schweren Landfriedensbruchs.

Am 16. Dezember 2017 kam es nach dem Bundesliga-Spiel des SV Werder Bremen gegen den 1. FSV Mainz 05 zu einer größeren Auseinandersetzung in der Straße „Vor dem Steintor“, bei der fünf Menschen verletzt worden sind. Die eingerichtete Ermittlungsgruppe hat inzwischen über 50 beteiligte Personen zum Tatvorwurf schwerer Landfriedensbruch identifizieren können, teilt die Polizei mit.

Verbote gelten an Spieltagen

Auf Antrag der Polizei Bremen hat das Ordnungsamt jetzt zu Saisonbeginn gegen 22 Beschuldigte ein einjähriges Aufenthalts- und Betretungsverbot für den erweiterten Bereich Weserstadion/Ostertor/Steintor erlassen, jeweils gültig an den Heimspieltagen der Werder-Profis und der U23 in der Bundesliga, der Regionalliga sowie den Pokal- und Freundschaftsspielen.

Die Aufenthalts- und Betretungsverbote wurden aufgrund der begründeten Gefahr angeordnet, dass sich diese Personen zukünftig an Auseinandersetzungen rund um die Spieltage beteiligen werden. Die weiteren Ermittlungen sowie die Prüfungen weiterer Maßnahmen dauern an.

(mas)

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