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Die Bremer Ultraszene ist dafür bekannt, dass sie ein großes Engagement gegen Diskriminierung, Rassismus und Homophobie zeigt.

Während des Heimspiels gegen Köln

Werder mit Aktionstag: „Nazis raus aus den Stadien“

Bremen - Werder Bremen unterstützt die Aktion „Nazis raus aus den Stadien“ des Regionalligisten SV Babelsberg 03 - und wird das wie angekündigt während des Heimspiels gegen den 1. FC Köln am Montagabend (20.30 Uhr) auch deutlich sichtbar machen.

Das Spiel ist eingebettet in die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“.

So wird es einen Aktionsstand auf dem Vorplatz des Weserstadions (nahe der Ostkurve) geben, „an dem Fans unter dem Motto „Nazis raus aus den Stadien“ entsprechende T-Shirts, Jutebeutel und Schals erwerben können“, teilt Werder mit. Außerdem gibt es zwei Spendenboxen - eine am Aktionsstand, die andere im Ostkurven-Saal - über die Fans für die Aktion spenden können.

Verband droht mit Lizenzentzug 

Mit einem Teil der Erlöse aus Fan-Artikel-Verkauf und Spenden werden Fanprojekte bei ihrer Antidiskriminierungsarbeit unterstützt, ein anderer Teil soll dem in Existenznöte geratenen SV Babelsberg helfen. Der Regionalligist liegt im Clinch mit dem Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) und weigert sich eine Strafe von 7000 Euro zu zahlen. Der Verband droht dem Verein mit Lizenzentzug.

Anhänger vom SV Babelsberg zünden im Spiel gegen Cottbus Pyrotechnik.

Der NOFV fordert das Geld vom SV Babelsberg, weil dessen Fans während des Heimspiels gegen Energie Cottbus im April 2017 Pyrotechnik abgebrannt und „Nazischweine raus“ skandiert hatten. Gleichzeitig waren die Cottbusser mit rechtsradikalen Parolen straffrei davongekommen.

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