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Beste Stimmung herrschte beim Turnier des Werder-Bremen-Fanclubs Wagenfeld auf dem Platz ebenso wie neben dem Platz. Von den Gästen erhielten die Wagenfelder viel Lob für eine tolle Veranstaltung.

Werder Bremen: 300 Fans begrüßen Präsident Hess-Grunewald

Werder-Fanclub-Turnier in Wagenfeld ein voller Erfolg

Wagenfeld – Wenn jemand einen besonderen Geburtstag feiert, dann kommt natürlich die ganze Familie zum Gratulieren und Mitfeiern. So ist es auch in der Werder-Familie. Weil der Wagenfelder Fanclub in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, hatte er den Zuschlag für das alljährliche Fanclub-Turnier bekommen. Und so schlugen am Wochenende Mitglieder von 18 Vereinen – zum Teil im wahrsten Sinne des Wortes – ihre Zelte auf dem Sportplatz des TuS Wagenfeld auf.

Etwa 300 Fans von Werder Bremen waren laut dem Vorsitzenden und Turnierleiter Benjamin Kappe aus München, Köln, dem Saarland und der näheren Umgebung nach Wagenfeld gekommen. Mitten unter ihnen war am Samstag ein ganz besonderer Gast: Dr. Hubertus Hess-Grunewald, Präsident des SV Werder Bremen. Wie die Fans war auch er begeistert von der Veranstaltung und der guten Stimmung im „Ahornstadion“. „Die Zuneigung zu Werder eint sie alle“, freute er sich über das harmonische Miteinander.

Werder-Bremen-Fanturnier: 15 Teams messen sich vom Punkt

Alte Bekannte und neue Leute treffen, feiern und der gemeinsamen grün-weißen Leidenschaft frönen – darum geht es bei dieser Veranstaltung, die in jedem Jahr von einem anderen Fanclub ausgerichtet wird. Aber wie es sich für Fußball-Fans gehört wird natürlich auch Fußball gespielt. Am Freitagabend maßen sich bereits 15 Mannschaften beim Elfmeterschießen. „Anschließend haben wir gut gefeiert. Die Stimmung war richtig toll“, berichtete Kappe.

Der Ströher Fanclub „MiLK AwAy“ gewann den Fairness-Pokal. Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald (2.v.r.) überreichte ihn.

Am Samstag ging es auf kleinem Feld um den Wanderpokal und weitere Auszeichnungen, die Hess-Grunewald und Fanbetreuer Jermaine Greene überreichten. Den Sieg trugen die Heidegeister aus Soltau davon. Sie setzten sich im Finale gegen den Titelverteidiger „Wieses Muskeltiere“ aus Neuenkirchen durch. Die Rote Laterne – eine Einzelanfertigung mit LED-Beleuchtung – ging an den Kölner Fanclub „Jeck op Werder“. „MiLK AwAy“ aus Ströhen landete auf Platz 17, erhielt aber trotzdem einen Pokal: den für die fairste Mannschaft. Den Stimmungspokal bekam die kaum zu überhörende „Werder-Raute Saar“.

Die Wagenfelder zeigten sich beim sportlichen Wettbewerb als gute Gastgeber und begnügten sich mit Platz sechs. Ganz weit vorne waren sie dagegen, was das Organisationstalent betrifft. Während der Siegerehrung gab’s wiederholt Lob und viel Applaus für „ein ganz tolles Turnier“ und das „fairste Turnier seit langem“.

Top-Gewinn ein handsigniertes Trikot von Claudio Pizarro

Viele helfende Hände hatten im Vorfeld und während der zwei Veranstaltungstage dazu beigetragen, dass alles wie am Schnürchen lief und sich die Gäste wohlfühlten. Ihnen galt ein besonderer Dank von Benjamin Kappe, der eigentlich niemanden hervorheben wollte, dann aber doch einen Namen nannte: Matthias Seeker. Der zweite Vorsitzende habe extra eine ganze Woche Urlaub genommen, um das Turnier und den Platz vorzubereiten.

Für strahlende Gesichter sorgte auch der Verein „Unser Bruch“, der das Ziel verfolgt, entlang der Barver Straße / Düversbrucher Straße einen Fahrradweg zu errichten. Er verloste laut Kappe Preise im Gesamtwert von etwa 2 500 Euro. Vieles sei gespendet worden, so der Fanclub-Vorsitzende. Die Top-Gewinne waren ein Fahrrad, ein Fahrrad-Anhänger und ein Trikot mit Unterschrift von Claudio Pizarro.

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