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Die Polizei hat eine Reihe an Hinweisen zur Anfahrt vor dem Werder-Heimspiel in Hannover veröffentlicht.

Hinweise zur Fan-Anreise vor Hannover-Spiel

Polizei verbietet Glasflaschen und Getränkedosen

Hannover/Bremen - Die Polizei hat eine Reihe wichtiger Hinweise für Fußball-Fans veröffentlicht, die sich am Sonntag, 19. November, mit der Bahn auf den Weg nach Bremen zum Spiel zwischen Werder und Hannover 96 (18 Uhr) machen.

Die Bundespolizeidirektion Hannover verhängt „ein temporäres Mitführverbot von Glasflaschen, Getränkedosen, pyrotechnischen Gegenständen, Schutzbewaffnung und Vermummungsgegenständen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Das gilt in bestimmten Zeiträumen für die Bahnhöfe Hannover, Bremen und die Streckenverbindungen zwischen den Orten.

Wer sich mit den genannten Gegenständen erwischen lässt, dem droht eine Strafe in Höhe von 250 Euro. Außerdem kann er von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden oder darf die entsprechenden Bahnhöfe zeitweilig nicht betreten.

Wann und wo gilt das?

Hauptbahnhof Hannover: Am Sonntag von 12 bis 16 Uhr auf den Bahnsteigen Gleis 1/2 und 12/13 sowie zwischen 21 und 24 Uhr auf den Gleisen 8/9 und 10/11. Das gilt auch für die Treppen und Rolltreppen zu diesen Gleisen.

Streckenverbindung Hannover-Bremen: Am Sonntag 12 bis 17 Uhr und von 20 bis 24 Uhr auf den Verbindungen Hannover - Soltau - Bremen und Hannover - Nienburg - Verden - Bremen inklusive aller Zustiegsbahnhöfe und Haltepunkte sowie der Strecke in die andere Richtung.

Hauptbahnhof Bremen: Am Sonntag von 13 bis 18 Uhr und von 20 bis 23 Uhr im gesamten Bahnhofsbereich.

Was soll das?

Zwar rechnet die Polizei mit weniger 96-Ultras, das Spiel werde nicht mehr als Hochrisikospiel eingestuft. Aus Hannover heißt es dennoch: „Die Erfahrung bei brisanten Fußballspielen hat gezeigt, dass insbesondere Glasbehälter von gewaltbereiten und zum Teil alkoholisierten Fußballfans als Wurfgeschosse gegen Reisende, friedliche Fans und Polizeibeamte eingesetzt werden.“ Gerade zerbrochenes Glas stelle ein Verletzungsrisiko dar. Die Gefahr von Pyrotechnik sei „hinlänglich bekannt“.

(han)

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