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Bremer Fans setzen in der Ostkurve Zeichen gegen Nazis im Stadion (Archiv).

Werder-Heimspiel gegen Nürnberg

Nach Anti-Nazi-Shirt-Vorfall: Security-Firma bittet um Entschuldigung

Einige Werder-Fans hatten sich vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (1:1) darüber beklagt, dass sie beim Einlass Probleme mit Ordnern gehabt hätten.

Der Vorwurf: Fans, die T-Shirts mit Anti-Nazi-Botschaften trugen, sollen von Mitarbeitern der Stadion-Security aufgefordert worden sein, die Shirts auf links zu ziehen. Teilweise soll sogar der Zugang zum Stadion verwehrt worden sein. Werder hat nun auf den Vorfall reagiert und sich mit dem Unternehmen in Verbindung gesetzt.

„Wir sind deinen detaillierten Hinweisen nachgegangen. Mit dem Ordner, der dich im Stadion angesprochen hat, wurde geredet“, schrieb Werder am Dienstag bei Twitter an den Fan, der sich zuvor mit seinem Anliegen an den Verein gewendet hatte. „Er hat die Stadionordnung fehlinterpretiert. Seinem Verhalten liegen keine politischen Motive zugrunde“, heißt es weiter. Nach Fan-Angaben hatte sich der Ordner am Spieltag darauf berufen, dass die Verbreitung von politischen Botschaften im Stadion nicht erlaubt sei.

Werder kündigte an, das Security-Unternehmen werde „die Schulungen des Personals weiter intensivieren und bittet um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.“

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