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Das Weserstadion, speziell die Ostkurve, peitschte das Team von Alex Nouri am Mittwoch wieder nach vorne.

Gänsehaut bei Augustinsson

Note eins für den zwölften Mann

Bremen - Mehrfach zeigte Ludwig Augustinsson auf seinen Arm und strich mit der Hand drüber. Gänsehaut habe er gehabt, immer wieder Gänsehaut, sagte er.

Zum ersten Mal hatte der im Sommer verpflichtete Schwede erlebt, dass das Weserstadion nicht nur ein Sumpf aus Frust und Verzweiflung sein muss, sondern auch ein Tempel großer Gefühle und positiver Stimmung sein kann.

Das 1:0 im DFB-Pokal gegen 1899 Hoffenheim hat Augustinsson dieses Erlebnis beschert – und ja, man kann sagen, dass er hin und weg war: „Die Fans waren heute unser zwölfter Mann, sie haben uns gepusht und immer unterstützt. Es war überragend.“

Junuzovic wünscht sich gleichen Support gegen Augsburg

Das mit dem zwölften Mann ist immer schnell gesagt, aber tatsächlich empfand nicht nur Augustinsson die 31.000 in der Arena als große Unterstützung. Auch Zlatko Junuzovic fühlte sich von den Fans getragen – fast schon ein bisschen wie bei den großen Fan-Aktionen in zurückliegenden Krisenphasen.

„Die Stimmung war super. Das gibt dir auch noch mal den letzten Schub, um die Meter zu machen und in den Zweikampf zu gehen“, meinte der Kapitän und wünschte sich sogleich eine Wiederholung am Sonntag gegen den FC Augsburg: „Dann brauchen wir wieder so eine Atmosphäre. Das wird extrem wichtig sein.“

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