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Werder-Trainer Alexander Nouri spricht sich gegen Pyrotechnik im Stadion aus.

Klare Kante des Werder-Trainers

Nouri: „Pyro hat im Stadion nichts zu suchen“

Bremen - Fußball-Deutschland diskutiert über Pyrotechnik - und die Möglichkeit der Legalisierung. Werder-Trainer Alexander Nouri hält davon nichts.

„Ich finde, dass es grundsätzlich nichts im Stadion zu suchen hat“, bezog Nouri bei Radio Bremen klar Stellung gegen Pyrotechnik. Die Feuerwerkskörper seien einfach zu gefährlich. „Ich sehe das eher kritisch, weil auch ich in Ruhe mit meinen Kindern das Stadion besuchen möchte. Wenn etwas anfängt zu brennen, dann möchte ich mit meinen Kindern nicht daneben sitzen.“

Mäurer: Pyro im Weserstadion? Mit mir nicht!

Für Wirbel hatte am Mittwoch die Aussage von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius gesorgt, der Gesprächsbereitschaft über die Legalisierung von Pyro im Stadion äußerte: „Wenn einige Ultras-Gruppen ganz viel Wert darauf legen, Pyrotechnik zu zünden, kann man sich darüber unterhalten, dafür bestimmte Bereiche im Stadion zu schaffen."

Während die Ultra-Szenen bundesweit hellhörig werden dürften über das mögliche Entgegenkommen, gab es aus Bremen viel Gegenwind. Vor allem von Innensenator Ulrich Mäurer (SPD): „Mit mir wird es keine legale Pyrotechnik im Weserstadion geben“, sagte er bei Radio Bremen. Mäurers Argumente: Die Pyrotechnik wird zu heiß (bis zu 2000 Grad Celsius) und ist zu giftig - der Rauch lasse sich nicht auf bestimmte Bereiche im Stadion begrenzen.

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