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10.09.2017: Werder-Anhänger zünden Bengalische Feuer im Gäste-Fanblock des Olympiastadion.

40.000 Euro Geldstrafe verhängt 

Zoff in Berlin: Werder muss zahlen

Bremen - Bengalische Feuer vor dem Match sowie Zoff und Gerangel zwischen Fans und Ordnungskräften während und nach der Partie – wegen dieser unschönen Begleitumstände des Auswärtsspiels bei Hertha BSC im September wird Werder Bremen jetzt vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Kasse gebeten.

Die Bremer müssen eine Geldstrafe von 40.000 Euro zahlen. Allerdings kann der Club knapp ein Drittel dieser Summe für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Ein Nachweis darüber muss bis zum 31. März 2018 erbracht werden, was sicherlich kein Problem für Werder darstellen wird.

Die DFB-Justiz sanktionierte mit dem Urteil mehrere handgreifliche Auseinandersetzungen zwischen Ordnungskräften und Werder-Fans. Dabei wurden nach Polizeiangaben 17 Polizisten leicht verletzt. 26 Bremer Fans wurden vorübergehend festgenommen. Die Bremer Fans beklagten damals aber gegenüber der DeichStube ein unverhältnismäßig hartes Vorgehen der Berliner Polizei. Auch das Fan-Projekt schaltete sich ein, veröffentlichte einen Erlebnisbericht und kritisierte die „eskalative Rolle“ der Polizei. (mit sid)

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