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Der Wechsel von Florian Kainz vom SVW zum 1. FC Köln ist endgültig perfekt.

Österreicher besteht Medizincheck

Köln verkündet: Florian Kainz wird ein Geißbock

Bremen/Köln - Jetzt ist es amtlich: Florian Kainz wechselt zum 1. FC Köln. Der 26-Jährige hat den Medizincheck beim „Effzeh“ absolviert und bestanden. Das haben beide Clubs am Freitagnachmittag offiziell in einer Pressemitteilung bestätigt. Kainz unterschreibt beim Zweitligisten einen Vertrag bis 2022.

„Ich freue mich riesig, hier zu sein und hoffe auf eine erfolgreiche Zeit“, sagte Florian Kainz nach der offiziellen Verkündung. 

Zwar hatten beide Clubs bereits am Dienstag eine Einigung über die Wechselmodalitäten erzielt und auch veröffentlicht, aber Kainz hatte mit dem obligatorischen Medizincheck bis zur Rückkehr der Kölner aus dem Mallorca-Trainingslager am Freitag warten müssen. Erst am Freitag kam es dann auch zur finalen Vertragsunterschrift.

Ablösesumme beträgt 3,3 Millionen Euro

Nach Informationen der DeichStube zahlt Köln 3,3 Millionen Euro Ablöse. Die Summe kann im Erfolgsfall noch auf bis zu 3,8 Millionen Euro steigen. 

Kainz' Vertrag in Bremen lief ursprünglich noch bis 2020. Bei Werder war der österreichische Nationalspieler (13 Länderspiele) zuletzt allerdings kaum noch gefragt. Bis zum zehnten Spieltag spielte er regelmäßig, in den letzten sieben Spielen kam er dann nur noch auf magere zwölf Bundesliga-Minuten. Zu wenig für die Ansprüche des 26-Jährigen.

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Kainz soll Lücke auf der linken Außenbahn schließen

Bei den Rheinländern soll Kainz bei der Mission Wiederaufstieg helfen und die Lücke, die der Abgang von Leonardo Bittencourt im Sommer (wechselte zur TSG 1899 Hoffenheim) hinterlassen hatte, schließen. 

Vor zweieinhalb Jahren war Kainz für 3,5 Millionen Euro von Rapid Wien zu den Grün-Weißen gewechselt. In dieser Zeit absolvierte Kainz für den SV Werder in 59 Pflichtspielen acht Tore.

Florian Kainz: Seine Karriere in Bildern

Florian Kainz
In seiner Jugend kickte Florian Kainz für Sturm Graz in allen Junioren-Mannschaften. © imago
Florian Kainz
In seiner ersten Saison bei den Profis 2010/11 holte Sturm Graz die österreichische Meisterschaft. Kainz absolvierte bis 2014 insgesamt 122 Pflichtspiele für die Steirer und erzielte 21 Treffer.  © imago
Florian Kainz
Zur Saison 2014/15 wechselte Kainz innerhalb der österreichischen Liga zu Rapid Wien, spielte dort in 84 Partien und schoss 15 Tore. © imago
Im Juli 2016 verpflichtete Werder dann den jungen Österreicher.
Im Juli 2016 verpflichtete Werder dann den jungen Österreicher. © gumzmedia
Für den Flügelspieler überwiesen die Grün-Weißen rund 3,5 Millionen Euro an Wien.
Für den Flügelspieler überwiesen die Grün-Weißen rund 3,5 Millionen Euro an Wien. © gumzmedia
Unter Trainer Viktor Skripnik reichte es jedoch nur für einen Kurzeinsatz gegen Borussia Mönchengladbach.
Unter Trainer Viktor Skripnik reichte es jedoch nur für einen Kurzeinsatz gegen Borussia Mönchengladbach. © gumzmedia
Und auch nachdem Alexander Nouri die Verantwortung bei den Werder-Profis übernahm, kam Kainz meist nur zu Kurzeinsätzen. 
Und auch nachdem Alexander Nouri die Verantwortung bei den Werder-Profis übernahm, kam Kainz meist nur zu Kurzeinsätzen.  © gumzmedia
Florian Kainz
In der Saison 2016/17 stach der Joker dann zweimal gegen Hamburg und Leipzig. © Gumz
Florian Kainz
Zu Beginn der Spielzeit 2017/18 entwickelte Kainz sich allerdings zum Stammspieler und einer festen Größe in Werders Mittelfeld. © Gumz
Florian Kainz
Unter Trainer Andreas Herzog debütierte Kainz 2011 für die österreichische U21. © imago
Florian Kainz
Im November 2015 wurde er das erste Mal zur A-Nationalmannschaft berufen, 2017 absolvierte er vier Spiele in der WM-Qualifikation für Österreich. © imago
In vielen Spielen der Saison 2017/18 war Florian Kainz ein ständiger Unruheherd in Werders Mittelfeld
In vielen Spielen der Saison 2017/18 war Florian Kainz ein ständiger Unruheherd in Werders Mittelfeld © gumzmedia
Am 22. Spieltag konnte Florian Kainz einen Doppelpack gegen den VfL Wolfsburg erzielen.
Am 22. Spieltag konnte Florian Kainz einen Doppelpack gegen den VfL Wolfsburg erzielen. © gumzmedia

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