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Leonardo Bittencourt wechselt vom 1. FC Köln zur TSG Hoffenheim.

Absage an Werder Bremen

Bittencourt-Wechsel nach Hoffenheim fix

Bremen - Absage an Werder Bremen: Leonardo Bittencourt von Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln hat bei der TSG 1899 Hoffenheim unterschrieben.

Die Kraichgauer haben den Wechsel am Montagnachmittag bestätigt. Der Offensivspieler unterschreibt einen Vertrag bis 2023. Mit Hoffenheim wird Bittencourt in der kommenden Saison Champions League spielen - eine Aussicht, die Werder dem 24-Jährigen nicht bieten konnte. „Ich habe das gute Gefühl, dass ich mit meiner Spielweise ein hilfreiches Puzzleteil für weitere Erfolge der TSG sein werde“, sagt Bittencourt in einer Vereinsmitteilung.

Bittencourt will Nationalspieler werden

Und wer international spielt, hat auch bessere Chancen auf den Sprung in die Nationalmannschaft. Das reizt Bittencourt: „In Hoffenheim wird seit Jahren hervorragend gearbeitet, und die Tatsache, dass mehrere Spieler von dort aus den Sprung in die A-Nationalmannschaft des DFB geschafft haben, ist eine ausgezeichnete Referenz, die mich als ambitionierten jungen Spieler beeindruckt.“

Noch vor knapp zwei Wochen schien Werder aussichtsreichster Kandidat auf die Bittencourt-Zusage zu sein. Laut „kicker“ stand der Wechsel schon bevor. In Bremen hätte der defensivstarke Offensivspieler die Lücke schließen können, die Zlatko Junuzovic hinterlässt. Jetzt aber ist Bittencourts Entscheidung anders ausgefallen: Das Ziel heißt Hoffenheim. Die Ablöse soll dem Vernehmen nach sechs Millionen Euro betragen.

(han)

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Das ist Leonardo Bittencourt: Seine Karriere in Bildern

Leonardo Bittencourt
Leonardo Bittencourt, Sohn brasilianischer Eltern, hat die deutschen U-Nationalmannschaften durchlaufen. In der U21 kam er auf 20 Einsätze (drei Tore). © imago
Leonardo Bittencourt
Bittencourt, Jahrgang 1993, stammt aus der Jugend von Energie Cottbus. 2011 spielte er als 17-Jähriger erstmals bei den Profis in der Zweiten Liga. © imago
Leonardo Bittencourt
Zur Saison 2012/2013 wechselte Bittencourt zum damaligen Deutschen Meister Borussia Dortmund. In der ersten Mannschaft konnte sich der talentierte Offensivspieler aber nicht durchsetzen. © imago
Leonardo Bittencourt
Für Dortmund kam er auf fünf Bundesliga-Spiele und ein Tor, außerdem kam er zu einem Kurz-Einsatz in der Champions League (1:0 gegen Manchester City). © imago
Leonardo Bittencourt
Nach nur einem Jahr wechselte Bittencourt zu Hannover 96, wo er sich als Bundesliga-Spieler etablierte. In 57 Liga-Spielen erzielte er fünf Tore. © imago
Leonardo Bittencourt
2015 war der 1. FC Köln das nächste Ziel. Dort unterschrieb er bis 2019, später wurde sein Vertrag sogar bis 2021 verlängert. © imago
Leonardo Bittencourt
Mit Köln qualifizierte er sich für die Europa League, wo er in der Saison 2017/2018 viermal zum Einsatz kam. © imago
Leonardo Bittencourt
Die Saison lief für die Kölner alles andere als zufriedenstellend. Am Ende stand der Abstieg aus der Fußball-Bundesliga – und Bittencourt zieht wohl wieder weiter. © imago
Leonardo Bittencourt
Vieles deutet auf einen Wechsel zu Werder Bremen hin. Dort könnte er die Lücke schließen, die der Abschied von Kapitän Zlatko Junuzovic hinterlassen wird. © imago

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