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Überlegt noch, wo es für ihn weitergeht: Claudio Pizarro kann sich viele Optionen für seine sportliche Zukunft vorstellen – laut seinem Vater sogar die Zweite Liga.

Vater spricht über Zukunft des Ex-Werder-Profis

Pizarro: Arabische Emirate „gute Alternative“

Lima - Ja, will denn keiner Claudio Pizarro – oder will Claudio Pizarro keinen? Seit bald einer Woche ist der Ex-Werder-Star ohne Vertrag, und es sieht danach aus, als würde das noch ein Weilchen so bleiben.

Noch wägt Pizarro die unterschiedlichsten Möglichkeiten für seine Zukunft ab: von einem Wechsel in die Arabischen Emirate über eine Rückkehr nach Peru – bis hin zum Gang in die Zweite Liga. Das hat sein Vater Claudio Pizarro Davila nun in einem Interview mit dem peruanischen Sportportal „ovacion.pe“ verraten.

Claudio Pizarro in die Zweite Liga? Das könnte offenbar tatsächlich passieren. Zumindest bestätigte Papa Pizarro, dass sich sein Sohn mit einem möglichen Interesse von Fortuna Düsseldorf beschäftigen würde. „Im Moment schließt er nichts aus. Claudio will noch ein Jahr Fußball spielen, in diesem Sinne prüft er die Möglichkeiten, die sich ihm bieten. Auch wenn er die Dinge nicht erzwingen wird.“

Alianza Lima für Pizarro „selbstverständlich“ denkbar

Zuvor hatte Fortuna-Sportvorstand Erich Rutemöller sein Interesse formuliert: „Sollte Pizarro für wenig Geld zu haben sein, müsste man zwangsläufig über ihn nachdenken.“ Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer winkte aber ab: „Pizarro ist kein Thema.“ Mit der gleichen Wortwahl wies auch Horst Heldt die Gerüchte über ein Interesse von Hannover 96 am Oldie zurück.

Und Pizarro? Der guckt in alle Richtungen. Die Arabischen Emirate seien „eine gute Alternative“, sagte sein Vater, auch eine Rückkehr nach Peru sei „selbstverständlich“ denkbar: „Claudio hat immer seinen Wunsch geäußert, für Alianza Lima zu spielen, auch wenn es nur für sechs Monate ist.“ Mit Peru werde sich sein Sohn aber erst beschäftigen, wenn er die anderen Möglichkeiten analysiert habe.

Bei Werder hatte Pizarro keinen neuen Vertrag bekommen. Dabei wäre der 38-Jährige gerne geblieben. „Er hat bis zum letzten Moment auf die Möglichkeit gehofft, seine Karriere in Bremen fortzusetzen“, sagt der Vater – und glaubt, dass Trainer Alexander Nouri (37) der Grund für den Abschied ist. „Es scheint so, dass es den Trainer störte, dass er jünger ist.“

Pizarros Karriere in Bildern

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