Marko Arnautovic will bei Stoke City vor allem abseits des Platzes vieles besser machen.
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Marko Arnautovic will bei Stoke City vor allem abseits des Platzes vieles besser machen.

Nach Wechsel zu Stoke City: „Meine Kollegen waren immer top“

Arnautovic vermisst Bremen schon jetzt

Bremen/Wien. Eigentlich sollte es gestern in Wien ja vorwiegend um das WM-Qualifikationsspiel Österreichs gegen Deutschland am Freitag gehen.

Doch natürlich kam in der Pressekonferenz mit Austrias Angreifer Marko Arnautovic auch sein Last-Wechsel von Werder Bremen zu Stoke City zur Sprache. Und der 24-Jährige, für offene Worte stets bekannt und oft be straft, redete Klartext wie immer: Mit Ausnahme der Boulevardpresse, die seine Eskapaden nur allzu gern aufs Korn nahm, „werde ich Bremen vermissen: „Ich habe dort viele Freunde, meine Mannschaftskollegen waren immer top“, stellte der Angreifer klar. Andersherum sei das sicher genauso: „Ich habe schon viel positives Feedback bekommen.“ Auch in der Werder-Kabine würden ihn manche vermissen, „weil ich ein guter, lustiger Mensch und bei den Schmähs immer der Anführer bin“.

Genau das schrieben ihm fast zeitgleich seine in Bremen gebliebenen Kollegen Aleksandar Ignovski und Eljero Elia ins Zeugnis: „Aus meiner Sicht ist es schade“, verriet „Iggy“, der derzeit keinen Nachfolger in der Rolle des Clowns sieht, wie er grinsend gestand. Auch Elia trauerte seinem guten Freund schon gestern hinterher: „Wir waren öfter zu Hause zusammen und haben viel Spaß gehabt.“ Aber solch ein Wechsel „passiert im Fußball.“ Den Umstieg auf den neuen Verein und die neue Liga traut er ihm jedoch in jedem Fall zu. Ignovski sieht's ähnlich: „Er ist stark und schnell, und in der Premier League geht es robuster zu.“

Abseits des Platzes will Arnautovic nun aber einen Gang zurückschalten, um keine weiteren Skandale mehr zu liefern: „Ich versuche, mich ruhig zu verhalten, damit nichts passiert.“

Rein sprachlich befürchtet Stokes Neuer hingegen keinerlei Missverständnisse: „Oxford-Englisch kann ich nicht, aber man wird mich verstehen – und ich werde die anderen verstehen.“ ck

Quelle: kreiszeitung.de

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