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Aron Johannsson hat während seiner langen Verletzungspause ans Aufhören gedacht.

Werder-Stürmer arbeitet fürs Comeback

Johannsson: „Ich dachte kurz ans Karriereende“

Bremen - Aron Johannsson ist ein durch und durch positiver Mensch. Egal, wie trostlos seine sportliche Lage auch wirkt - der Stürmer ist nie um einen Scherz verlegen. Im Interview mit der „Bild“-Zeitung hat er nun aber verraten, dass er während seiner langen Verletzungspause kurzzeitig sogar ans Aufhören dachte.

„Bei dieser Sprunggelenks-Verletzung hatte ich nach sieben Monaten noch so heftige Schmerzen. Ich war zuhause und sagte meiner Frau: Vielleicht reicht das jetzt. Ich muss gucken, was ich anderes machen kann. Aber zum Glück hat sie mich beruhigt“, berichtete Johannsson - und betonte: „Am nächsten Tag hatte ich dann wieder gute Laune.“

Johannsson hofft auf Einsätze in Werders U23

Seit der heute 28-Jährige im Sommer 2015 bei Werder unterschrieben hatte, wurde er immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen, konnte im Grunde nie dauerhaft zeigen, was er leisten kann. Nun hofft Johannsson nach auskurierter Sprunggelenksverletzung auf Einsätze in Werders U23: „Es wäre sicher gut für mich.“

Im Sommer dürften Verein und Spieler aber so oder so getrennte Wege gehen. Johannssons Vertrag läuft aus, eine Verlängerung ist mehr als unwahrscheinlich. Das weiß auch der Angreifer. „Wenn wir hier nicht bleiben können, würden wir zumindest gerne in Deutschland bleiben“, sagte er.

(dco)

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