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Florian Trinks ist momentan Gastspieler bei Werder – und würde künftig gerne fest für die U23 spielen.

26-Jähriger hofft auf Vertrag bei der U23

Bleibt Trinks bei Werder? „Ich hätte da Bock drauf“

Bremen – Werders U23 startet am Donnerstagnachmittag ins Trainingslager. Im niedersächsischen Ankum wollen die Grün-Weißen den Grundstein für einen Neustart nach dem Abstieg aus der Dritten Liga legen. Mit dabei: Florian Trinks.

Der ehemalige Werder-Profi ist aktuell vereinslos und hält sich beim Bremer Nachwuchs fit – vorübergehend. Eine Gefälligkeit der Werderaner, mehr eigentlich nicht. Doch womöglich wird aus dem zweiwöchigen Gastspiel eine längerfristige Zusammenarbeit.

„Mit Björn Schierenbeck ist besprochen, das wir uns im Trainingslager zusammensetzen und dann mal schauen, ob und wie es weitergeht“, erklärt Trinks gegenüber der DeichStube. Aus der ursprünglichern Absprache mit Werders Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, nach knapp sechsmonatiger Verletzungspause den Körper unter Wettkampfbedingungen zu testen, könnte also tatsächlich mehr erwachsen. Im Klartext: Bleibt Trinks fit, ist es durchaus möglich, dass er einen Vertrag bei den Grün-Weißen bekommt.

„Es fühlt sich an, als sei ich nach Hause gekommen“

„Ich kann mir das sehr gut vorstellen, ich hätte da Bock drauf“, so Trinks, dessen Karriere zuletzt nicht optimal verlaufen ist: 2013 verlässt er Werder. Über die Stationen Greuther Fürth und Ferencvaros Budapest landet der Spielmacher schließlich beim drittklassigen Chemnitzer FC, wo er sich im Dezember 2017 am Syndesmoseband verletzt. Trinks fällt lange aus, Chemnitz steigt ab, der Vertrag des 26-Jährigen gilt nur für die Dritte Liga. „Wenn du so lange verletzt warst, stehen die Clubs nicht gerade Schlange“, weiß Trinks. Es gäbe zwar „einige Optionen“, aber „nichts Spruchreifes“.

Jetzt vielleicht eine neue Chance in Bremen – sofern Werder denn auch will. „Es fühlt sich an, als sei ich nach Hause gekommen, ein sehr schönes Gefühl“, sagt Trinks über seinen zweiten Anlauf beim SVW. „In den letzten Jahren ist bei mir so viel schief gelaufen, dass ich meine Prioritäten jetzt darauf ausrichten möchte, einfach glücklich zu sein.“ In Bremen könnte das klappen, glaubt er: „Für mich ist ein Punkt erreicht, an dem ich den Wohlfühlfaktor über andere Dinge stellen möchte, um dann fußballerisch wieder in die Spur zu finden.“

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