Ole Werner, Chefcoach des SV Werder Bremen, hat für seine Abwehrspieler um Marco Friedl die Defensive des FC Bayern München studiert.
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Ole Werner, Chefcoach des SV Werder Bremen, hat für seine Abwehrspieler um Marco Friedl die Defensive des FC Bayern München studiert.

Werder-Trainer studiert FCB-Defensive

Damit Werders Abwehr steht, schaut Ole Werner bei den Bayern ab

Bremen - In diesen erfolgreichen Tagen wird viel über die Offensive des SV Werder Bremen gesprochen, dabei liegt ein gewichtiger Grund der Bremer Erfolgsbilanz auch in der gut funktionierenden Abwehr. Und dass die Defensive zumeist stabil daherkommt, hat damit zu tun, dass Ole Werner für den Aufschwung den FC Bayern München kopiert. So zumindest steht es auf der Titelseite der aktuellen Ausgabe der „Sport-Bild“. Werders Chefcoach findet diese Formulierung allerdings unpassend.

„Es ist nicht richtig, dass ich das ausschließlich bei einer Mannschaft gemacht habe, sondern eher ein Beispiel dafür, dass man sich auch bei anderen Mannschaften etwas abschaut – gerade dann, wenn dieses Team in einer Grundordnung agiert, die man auch selbst spielen lässt“, erklärte der 33-jährige Coach des SV Werder Bremen. Beim Rekordmeister FC Bayern München setzt der dortige Trainer Julian Nagelsmann ebenfalls auf drei Innenverteidiger, darüber hinaus hat er mit Alphonso Davies auf der linken Seite sowie Benjamin Pavard oder Niklas Süle auf Rechts Optionen, die ihre jeweilige Rolle mal mehr, mal weniger offensiv ausfüllen.

Werder Bremen-Trainer Ole Werner: Es ist sicher nicht verkehrt, sich beim FC Bayern München zu informieren

Andere Kaliber zwar als beim SV Werder Bremen, doch aus rein taktischer Sicht ergeben sich einige hilfreiche Informationen für die eigene Arbeit. „Es ist sicher nicht verkehrt, dass wenn man gute Lösungen finden möchte, man sich beim deutschen Branchenführer informiert. Es ist aber nicht so, dass wir uns ausschließlich Dinge bei Bayern München angucken und die dann hier kopieren“, betonte Ole Werner. „Es ist schließlich auch wichtig, dass man schaut, ob diese Dinge auch auf die eigene Mannschaft übertragbar sind und auf die Art und Weise, wie man Fußball spielen möchte.“ (mbü) Verfolgt das Zweitliga-Duell des SV Werder Bremen gegen Hansa Rostock im Live-Ticker der DeichStube!
 

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