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Maxi Eggestein im Fokus: Der Werder-Senkrecht-Starter wird von Borussia Dortmund umworben.

Vertragsgespräche mit Werder dauern weiter an

BVB-Angebot? Die Eggestein-Seite dementiert

Bremen/Dortmund - Nächstes Kapitel im Fall Maximilian Eggestein: Nun soll Borussia Dortmund nicht nur Kontakt zum Werder-Profi beziehungsweise dessen Berater  aufgenommen haben, wie die „Ruhr Nachrichten“ vor einer Woche vermeldeten, sondern auch ein konkretes Angebot für den Sommer vorgelegt haben.

Das berichtet die „Bild“.  Die DeichStube hat nachgefragt – und von Beraterseite heißt es: Es gibt kein Angebot.

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Die Chancen des BVB stehen für diesen Sommer ohnehin eher schlecht. Maximilian Eggestein besitzt bei Werder schließlich noch einen Vertrag bis 2020. Und die Bremer wollen den 22-Jährigen in der nächsten Transferperiode auf keinen Fall - also auch nicht bei einer hohen Ablösesumme - abgeben, um die Entwicklung der Mannschaft nicht zu gefährden. Der Vertrag mit Eggestein soll stattdessen möglichst bald verlängert werden, damit der Mittelfeldspieler nicht in einem Jahr ablösefrei wechseln kann.  In vielen Punkten sind sich beide Parteien dabei auch einig, aber vor allem eine Sache im Vertragswerk gestaltet sich schwierig - die von Eggestein gewünschte Ausstiegsklausel.

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Eggestein-Vertrag: Es hakt noch an der Ausstiegsklausel

Natürlich will sich der Spieler diese Option sichern. Eggestein ist als absoluter Stammspieler mit einer Vertragslaufzeit von nur noch einem Jahr in einer sehr guten Verhandlungsposition. Die lässt ihn seine Zukunft mit Weitblick planen. Je niedriger die festgeschriebene Ablösesumme in einer Ausstiegsklausel ist, umso besser kann er irgendwann den nächsten Schritt machen. Eine utopisch hoch angesetzte Ablöse würde ihn da möglicherweise ausbremsen. Werder will sich dagegen absichern, um den begehrten Mittelfeldspieler nicht zu schnell und vor allem nicht zu günstig abgeben zu müssen. Ein Kompromiss muss her, ist aber noch nicht gefunden worden.

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Werder weiter mit guten Karten

Sportchef Frank Baumann bleibt dabei ganz cool, genauso wie Eggestein.  Beide Seiten haben bislang stets betont, wie gut die Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen ist. Der Spieler weiß natürlich, was er in Bremen vor allem an einem Coach wie Florian Kohfeldt hat. Dieser Trainer hat ihn zum Stammspieler gemacht, setzt Woche für Woche auf ihn. Werder besitzt also durchaus gute Karten. Aber so lange nichts unterschrieben ist, wird es weitere (Transfer-)Kapitel in der Geschichte Eggestein geben.

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