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Claudio Pizarro hat noch keinen neuen Verein gefunden.

Wohin geht der Ex-Werder-Star?

Alianza öffnet Türen für Pizarro - aber der will in Europa bleiben

Bremen - „Selbstverständlich“ könne sich Claudio Pizarro eine Rückkehr zu Alianza Lima vorstellen. Das hat der Vater des Ex-Werder-Stürmers kürzlich behauptet. Doch offenbar fällt die Entscheidung anders aus.

„Erst gestern habe ich mit seinem Berater Carlos Delgado gesprochen“, berichtete Alianza-Manager Gustavo Zevallos in der peruanischen Zeitung „El Comercio“. „Er hat mir gesagt, dass Claudio sich entschieden hat, seine Karriere in Europa fortzusetzen.“

Alianza Lima würde Pizarro nehmen

Dabei hätte Zevallos den 38-jährigen Stürmer-Star gerne unter Vertrag genommen. „Für jeden Alianza-Verantwortlichen wäre es sehr wichtig, einen Fußballer zu haben, der im Ausland Erfolge gefeiert hat, mit jahrelanger Erfahrung, der zurückkehren kann. Das wäre selbstverständlich gut für uns“, sagte Zevallos.

Auch Trainer Pablo Bengochea sagte bei einer Pressekonferenz: „Die Türen von Alianza Lima sind offen für Claudio Pizarro.“ Das Millionen-Gehalt, das der Stürmer bisher verdient hat, könne der Club aber nicht zahlen. Lima müsste schon auf einen Anflug von Sentimentalität bei Pizarro hoffen, dass er sich das weiß-blaue Trikot nochmal überstreifen will.

Pizarros Karriere in Bildern

Pizarros Karriere hatte in der Saison 1998/1999 bei Alianza Lima in der peruanischen Hauptstadt Fahrt aufgenommen, ehe ihn der damalige Werder-Boss Jürgen L. Born entdeckte und bei Werder Bremen unter Vertrag nahm und die Weltkarriere ihren Lauf nahm.

Wenn sich Pizarro tatsächlich für Europa und gegen Peru entschieden hat, dann sind auch die Arabischen Emirate als mögliches neues Ziel ausgeschieden. Der Vater der Werder-Legende, Claudio Pizarro Davila, hatte einen Wechsel dorthin zuletzt als „gute Alternative“ bezeichnet.

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