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Claudio Pizarro hat bisher 79 Länderspiele für Peru bestritten.

„Claudio bleibt unter Beobachtung“

Nationaltrainer macht Pizarro Hoffnung auf Rückkehr

Bremen/Peru - Werder-Stürmer Claudio Pizarro hofft auf eine Rückkehr in die Nationalmannschaft Perus - und Nationaltrainer Ricardo Gareca gibt ihm allen Grund dazu.

Laut der Online-Zeitung „Peru21“ schließt Gareca Pizarros Rückkehr zu den „Blanquirroja“ nicht aus. Es sei möglich, dass der „Bomber aus den Anden“, wie Pizarro in seiner Heimat genannt wird, Paolo Guerrero bei dem WM-Qualifikationsspiel gegen Bolivien ersetzt. Das Spiel steigt am 31. August. Fünf Tage später steigt bereits das nächste Quali-Spiel in Ecuador.

„Claudio bleibt unter Beobachtung, unter keinen Umständen ist er ein ausgeschlossener Spieler“, sagte Nationaltrainer Gareca. „Seine Ankündigung, in der Nationalmannschaft spielen zu wollen, stimmt mich zuversichtlich. Wir haben bis jetzt aber noch nicht über eine taktische Variante nachgedacht, wenn Paolo ausfällt.“ Der 59-Jährige ist optimistisch, dass die Weiß-Roten beim Quali-Doppel-Spieltag in optimaler Verfassung antreten werden. Vielleicht dann auch mit Pizarro.

Für Peru stehen entscheidende WM-Quali-Spiele an

Für Peru sind die Spiele gegen Bolivien und Ecuador zwei ganz entscheidende, wenn das Land doch noch eine Chance haben will, 2018 nach Russland zu fahren. Vier bis fünf südamerikanische Länder können sich für das Turnier qualifizieren. Peru ist zurzeit Tabellensiebter, vier Punkte hinter Argentinien auf Platz fünf. Es stehen nur noch vier Spiele an.

Erst vor einigen Tagen hatte Pizarro im peruanischen Fernsehen gesagt, dass er weiter von der WM-Teilnahme 2018 träumt. „Ich habe die Hoffnung, in die peruanische Auswahl zurückzukehren und zur WM zu fahren“, erklärte der 38-Jährige Angreifer von Werder Bremen. „Ich hätte auch kein Problem damit, Ersatzspieler zu sein.“

Bisher hat Pizarro 79 Länderspiele bestritten und 18 Tore geschossen. Bei einer WM spielte er allerdings noch nie. Überhaupt hat Peru seit 1982 jedes Mal die Qualifikation für das größte Turnier verpasst. Auch für das kommende WM wird es ziemlich eng. Die letzten vier Gegner heißen Bolivien, Ecuador, Argentinien und Kolumbien.

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