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Claudio Pizarro könnte nach seiner aktiven Karriere Bundesliga-Botschafter werden.

Stürmer soll Bundesliga-Botschafter werden

Wegen Pizarro: Baumann plant gemeinsame Sache mit den Bayern

Bremen – Wenn das nicht clever ist! Den Vorstoß des FC Bayern, Claudio Pizarro mit einem Jobangebot für die Zeit nach der Karriere zurück nach München zu locken, konterte Frank Baumann nicht nur mit einem eigenen Angebot, sondern der Werder-Sportchef will sogar gemeinsame Sache mit den Bayern machen, um die Legende nicht komplett zu verlieren.

„Natürlich haben wir großes Interesse, Claudio auch nach seiner Karriere in irgendeiner Form an Werder zu binden“, sagte Baumann während der Pressekonferenz für das Bundesligaspiel am Samstag in München: „Vielleicht ist es ja auch eine gemeinsame Geschichte, die da entstehen kann – gemeinsam mit Bayern. Vielleicht auch gemeinsam mit der DFL. Claudio ist mit beiden Clubs sehr eng verbunden – und er könnte durch seine außergewöhnliche Karriere auch ein sehr guter Botschafter für die Bundesliga sein.“

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FC Bayern will Pizarro als Botschafter

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte in dieser Woche das Münchner Interesse öffentlich gemacht. „Wir haben mit Claudio vereinbart, wenn er wirklich mal seine Karriere beendet, wann auch immer das sein wird, dass er dann nach München zurückkehren und bei uns eine Botschafter-Rolle übernehmen kann", war Rummenigge von „Mein Werder" zitiert worden. Für Baumann ist das „keine neue Geschichte“, die eben gut in die Woche vor den heißen Duellen mit den Bayern passe. Er lässt sich dadurch nicht unter Druck setzten.

Zum Nachlesen: Die Pressekonferenz der Bayern im Liveticker der Kollegen von tz.de*

In seiner typisch süffisanten Art merkte der Bremer Sportchef an: „Die Frage ist doch, wann Claudio seine Karriere beenden wird. Ob in drei oder vier Jahren, das weiß man ja noch nicht.“ Pizarro ist schließlich auch mit 40 Jahren immer noch extrem wertvoll für Werder – und zwar auf dem Platz. Das sollen nun auch die Münchner, für die er von 2001 bis 2007 und zwischen 2012 und 2015 spielte, in den nächsten Tagen zu spüren bekommen.

* tz.de ist Teil des bundesweiten Redaktionsnetzwerkes der Ippen-Digital-Zentralredaktion

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