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Ilia Gruev wird Co-Trainer bei Werder Bremen

Werders neuer Co-Trainer

Gruev: Der Standard-Bessermacher

Bremen – Ständig reden alle von der Werder-Familie – jetzt gibt es tatsächlich eine. Denn Werder führt Vater und Sohn zusammen! Ab dem 1. Juli wird Ilia Gruev das Trainerteam um Chefcoach Florian Kohfeldt erweitern. Und in der U19 spielt Ilia Gruev junior, den die Bremer erst vor wenigen Wochen mit einem Profi-Vertrag ausgestattet haben.

Gruev und Gruev in einem Club – wie es dazu gekommen ist, erklärt Kohfeldt. „Wir möchten uns in Zukunft noch professioneller im Trainerteam aufstellen. Wir möchten die Spieler noch individueller fördern. Ilia ist für unser Team eine optimale Ergänzung.“

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Kohfeldt über Gruev: „Beachtenswerte Lösung“

Gruev senior, 49 Jahre alt und 13-facher bulgarischer Nationalspieler, verfügt über einige Erfahrung als Co-Trainer. Er arbeitete im Gespann mit Ex-Stuttgart-Star Krassimir Balakov, war sogar vier Spiele lang der Assistent von Lothar Matthäus bei dessen Engagement als bulgarischer Nationalcoach. Zuletzt arbeitete Gruev als Cheftrainer des Zweitligisten MSV Duisburg, dort wurde er im Oktober 2018 entlassen. 

Kohfeldt kennt den Neuen aus Drittliga-Zeiten, als sie Gegner auf den Trainerbänken waren, aber zu Freunden wurden. „Wir kennen uns schon seit ein paar Jahren, haben oft gegeneinander gespielt und uns oft ausgetauscht. Die persönliche Sympathie ist da, sonst wäre eine Zusammenarbeit auch gar nicht möglich“, sagt der Werder-Coach und bezeichnet die Verpflichtung des Ex-Profis als „beachtenswerte Lösung“.

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Gruev: „Ich schätze Florian Kohfeldt außerordentlich“

Gruev hätte wohl auch in Liga zwei wieder einen Chefposten bekommen können, hat aber Werder gewählt. „Die erste Liga und die Art, wie wir Fußball spielen, hat ihn gereizt“, erklärt Kohfeldt. Gruev selbst wird in einer Vereinsmitteilung so zitiert: „Ich blicke sehr gespannt auf meine neue Aufgabe an der Seite von Florian Kohfeldt. Er ist ein hervorragender Cheftrainer, den ich schon lange außerordentlich schätze. Ich freue mich sehr, künftig in seinem Team zu sein. Der Verein ist mir mit seiner Art und Weise schon seit Langem sehr sympathisch und ich bin sicher, dass ich als Typ sehr gut dazu passe.“

Der Bulgare ist bei Werder als Ergänzung des Trainerteams zu sehen. Die Co-Trainer Tim Borowski und Thomas Horsch bekommen einen Kollegen, der „verstärkt im Bereich der Standards“ arbeiten soll, so Kohfeldt. Aber die Verpflichtung des ehemaligen Mittelfeldspielers ist auch eine Reaktion auf eine immer individuellere Betreuung der Spieler. Analyse, Wochenplanung – „da ist es gut, noch jemanden zu haben“, sagt Kohfeldt und nennt Gruev ob dessen Erfahrungen als Chefcoach einen „großen Mehrwert für mich persönlich“.

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