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Die beiden VBL-Club-Meister „MegaBit“ Michael Bittner (l.) und „MoAuba“ Mohammed Harkous waren auch beim Einzelwettbewerb nicht zu bremsen.

Werders eSportler dominieren weiter

„MegaBit“ ist Deutscher Meister - Sieg im Finalduell gegen „MoAuba“

Berlin - Deutscher Meister ist nur der SVW, nur der SVW, nur der SVW! 

In einem packenden Finale gewann Werders eSportler „MegaBit“ Michael Bittner gegen seinen Teamkollegen „MoAuba“ Mohammed Harkous (4:3, 4:2) und sicherte sich den Deutschen Meistertitel im VBL Grand Final und eine Prämie von 25.000 Euro. Doch auch Finalgegner „MoAuba“, der bis dahin ein sensationelles Turnier gespielt hatte, ging nicht ganz leer aus - als unterlegener Finalist kassierte er immerhin noch stolze 10.000 Euro Preisgeld. 

Nach dem gemeinsamen Gewinn der deutschen VBL-Club-Meisterschaft im März waren Werders Nationalspieler also auch beim Einzelwettbewerb am Wochenende in Berlin die Besten der Besten. Doch bevor es zum großen Showdown der beiden Werder-Profis im Finale am Sonntagabend gekommen war, ging es für die beiden Profi-Zocker in der konsoleninternen Gruppenphase am Samstag zunächst einmal darum, sich für das K.o.-Runde zu qualifizieren. 

„MoAuba“ wurde seiner Favoritenrolle an der Playstation 4 dabei schnell gerecht und schaffte den Einzug in das Viertelfinale ohne große Mühe - als Gruppenerster mit vier Siegen aus fünf Spielen (4:3, 4:1, 2:1, 2:1). Auch in der Runde der letzten Acht gewann der 22-Jährige mühelos gegen Erhan „Dr. Erhano“ Kayman (VfB Stuttgart) mit 5:2. Selbst Halbfinal-Gegner Leon Krasniqi (Borussia Dortmund) hatte beim 7:3 nicht den Hauch einer Chance gegen den immer stärker aufspielenden Werder-Profi, der sich scheinbar mühelos ins große Finale spielte.

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„MegaBit“ mit Startproblemen, aber dem längeren Atem

Dort wartete in Teamkollege „MegaBit“ ein bestens Bekannter. Doch das war alles andere als selbstverständlich, denn der 21-Jährige tat sich zu Beginn des Turniers wesentlich schwerer an der XBox one. Zwar holte er immerhin acht Punkte aus seinen fünf Gruppenspielen (zwei Siege, zwei Remis, bei einer Niederlage), doch das sollte nicht reichen,

um unter den besten drei Zockern der Gruppe zu landen und sich somit direkt für das Viertelfinale zu qualifizieren. Über den Umweg Wildcard-Runde

schaffte letztlich aber auch „MegaBit“ mit einem 5:3-Sieg den Sprung in die Runde der letzten Acht.

Dort sorgte Michael Bittner dann mit einem deutlichen 9:2-Sieg gegen „Der Gaucho“ (Borussia Mönchengladbach) erstmals so richtig für Aufsehen, ehe er sein auch sein Konsolenfinale gegen „Yannic0109“ (FC Augsburg) mit 4:2 gewann und damit das Traumfinale gegen seinen Teamkollegen perfekt machte. Im Finale gab sich „MegaBit“ dann keine Blöße und entschied beide Duelle für sich.

(mwi)

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