Lahms Buch lässt Allofs völlig kalt

„Die meisten Dinge kenne ich bereits“

Bremen - Klaus Allofs wirkte gestern alles andere als neugierig. Zumindest das Erstlingswerk von Bayern- und Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm ließ Werders Sportchef ziemlich kalt.

„Ich finde das Buch nicht sehr interessant, denn die meisten Dinge daraus kenne ich bereits“, urteilte er augenzwinkernd über die Lektüre mit dem Titel „Der feine Unterschied“. Darin greift Lahm unter anderem Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal und Felix Magath sowie den einstigen DFB-Teamchef Rudi Völler an.

Allerdings konnte Allofs seine Verwunderung darüber nicht verbergen, wie ein Mann im vergleichsweise zarten Fußballer-Alter von 27 Jahren darauf kommt, seine Memoiren mit derart vielen Interna zu verfassen: „Ich habe nur Auszüge gelesen und kann mir daher kein abschließendes Urteil erlauben. Aber es gibt gewisse Regeln, die man einhalten muss. Das gilt vor allem für interne Sachen.“

Vor dem 54-jährigen Werder-Manager muss die Fußball-Welt allerdings keine brisanten Enthüllungen befürchten, „denn mein Drang, mich mitzuteilen, ist gering. Ich bin schon lange dabei, habe aber bisher noch kein Buch geschrieben.“ · ck

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