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2:0 - Dortmund besiegt auch Werder Bremen

Dortmund - Die erhoffte Überraschung ist ausgeblieben: Werder Bremen unterlag gestern Abend mit 0:2 (0:1) bei Spitzenreiter und Herbstmeister Borussia Dortmund und blieb im letzten Auswärtsspiel der Hinrunde erneut ohne eigenen Treffer.

Allerdings wurde den Gästen ein Elfmeter verweigert, auf der anderen Seite wurde das zweite Dortmunder Tor trotz einer Abseitsstellung anerkannt. Pech? Benachteiligung? Trainer Thomas Schaaf enthielt sich jeglicher Bewertung. „Es hat doch jeder gesehen, was los war…“, grummelte er.

Werder in der Einzelkritik

Werder - Dortmund: Die Einzelkritik

Tim Wiese: Hatte diesmal ein paar kleine Wackler drin, musste mehrfach nachfassen. Klasse-Parade gegen „Kuba“, ansonsten kaum gefordert. Note 3 © Nordphoto
Dominik Schmidt: Das fünfte Spiel hintereinander in der Startelf war das schwächste des Rechtsverteidigers. Einige Stockfehler. Hatte mehrfach viel Platz auf der Seite, machte aber zu wenig daraus. Mutiger als Pasanen auf der anderen Seite, aber nicht effektiver. Note 4,5 © Nordphoto
Per Mertesacker: Eine saubere Partie in der Innenverteidigung, allerdings ohne Höhepunkte. Note 3 © Nordphoto
Sebastian Prödl: Ähnlich wie Nebenmann Mertesacker. Die beiden wechselten sich in der „Betreuung“ von Lucas Barrios und später Robert Lewandowski ab. Das klappte. Note 3 © Nordphoto
Petri Pasanen: Er verursachte den Freistoß an der Strafraumkante, der zum 0:1 führte (9.). Ansonsten gewohnt unauffällig. Meldete „Kuba“ recht gut ab, war vorne aber nur selten zu sehen – bis zur 69. Minute, als er aus vier Metern die dicke Ausgleichschance ausließ. Note 4 © Nordphoto
Clemens Fritz (bis 79.): War in der defensiven Zentrale vor allem dafür zuständig, Kagawa zu kontrollieren. Ließ dem BVB-Japaner aber vor allem in der ersten Halbzeit zu viel Raum. Nach der Pause hatte er ihn besser im Griff. Note 4 © dpa
Torsten Frings: Die Schaltzentrale im defensiven Mittelfeld. Forderte und verteilte die meisten Bälle, „tödliche“ Pässe waren allerdings nicht dabei. Note 3,5 © Nordphoto
Philipp Bargfrede (bis 70.): Sah früh Gelb wegen eines Fouls an Götze (12.). Musste danach etwas vorsichtiger sein, scheute aber trotzdem keinen Zweikampf und spulte ein enormes Laufpensum ab. Starker Pass auf Pizarro (51.). Note 3,5 © Nordphoto
Aaron Hunt: Auch er war viel unterwegs und hatte viele Ballkontakte. Als zentraler Mann im offensiven Mittelfeld muss er aber noch viel mehr Gefahr kreieren und auch selbst ausstrahlen. Nur ein guter Torschuss (42.). Note 4 © Nordphoto
Marko Marin: In der ersten Halbzeit fast „unsichtbar“, in der zweiten dann deutlich lebendiger. Aus seinen Bemühungen resultierte aber lediglich eine Torchance (56.), die Roman Weidenfeller zunichte machte. Note 4 © Nordphoto
Claudio Pizarro (bis 66.): Werder braucht seine Präsenz auf dem Platz – das war bei seinem Startelf-Comeback nach vier Wochen Verletzungspause klar zu sehen. Mal war er Anspielstation in der Spitze, mal holte er sich die Bälle selbst im Mittelfeld oder auf den Flügeln. Sehr fleißig, aber in seinen beiden Strafraumszenen glücklos: Erst legte sich der Peruaner den Ball zu weit vor (51.), nur eine Minute später foulte ihn BVB-Keeper Weidenfeller – es gab jedoch keinen Elfmeter für Werder. Wenig später entkräftet raus. Note 3 © dpa
Sandro Wagner (ab 66.): Ersetzte Pizarro als einzige Spitze. War aber, mal wieder, viel zu harmlos. Note - © Nordphoto
Lennart Thy (ab 70.): Kam für Bargfrede und gab sein Bundesliga-Debüt. Note - © Nordphoto
Daniel Jensen (ab 79.): Wieder nur wenige Minuten, in denen er keine Akzente mehr setzte. Note - © Nordphoto

80 720 Zuschauern im ausverkauften Signal-Iduna-Park hatten zunächst eine extrem schwungvolle BVB-Elf bewundern können. Konter über „Kuba“ Blaszczykowski, Lucas Barrios legte per Kopf ab auf Shinji Kagawa – aber der starke Japaner zielte mit links knapp rechts vorbei (5.). Doch nur wenig später war’s schon soweit. Nach einem Foul von Petri Pasanen an Lukasz Piszczek gab’s Freistoß für den BVB – und den zirkelte Nuri Sahin von halbrechts aus 18 Metern über die Werder-Mauer zum 1:0 in den Winkel (9.). Keeper Tim Wiese war machtlos und kassierte nach drei Zu-Null-Spielen hintereinander mal wieder einen Gegentreffer.

Bilder vom Spiel

Bremer Niederlage in Dortmund

Borussia Dortmund verteilte auch im letzten Heimspiel im Jahr 2010 keine Weihnachtsgeschenke. Werder Bremen verlor am Samstagabend beim Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga mit 0:2 und verschlief dabei vor allem die erste Halbzeit. Trotz einer starken zweiten Hälfte reichte es für die Mannschaft von Thomas Schaaf nicht zu einem Treffer. © dpa
Borussia Dortmund verteilte auch im letzten Heimspiel im Jahr 2010 keine Weihnachtsgeschenke. Werder Bremen verlor am Samstagabend beim Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga mit 0:2 und verschlief dabei vor allem die erste Halbzeit. Trotz einer starken zweiten Hälfte reichte es für die Mannschaft von Thomas Schaaf nicht zu einem Treffer. © dpa
Borussia Dortmund verteilte auch im letzten Heimspiel im Jahr 2010 keine Weihnachtsgeschenke. Werder Bremen verlor am Samstagabend beim Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga mit 0:2 und verschlief dabei vor allem die erste Halbzeit. Trotz einer starken zweiten Hälfte reichte es für die Mannschaft von Thomas Schaaf nicht zu einem Treffer. © dpa
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Borussia Dortmund verteilte auch im letzten Heimspiel im Jahr 2010 keine Weihnachtsgeschenke. Werder Bremen verlor am Samstagabend beim Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga mit 0:2 und verschlief dabei vor allem die erste Halbzeit. Trotz einer starken zweiten Hälfte reichte es für die Mannschaft von Thomas Schaaf nicht zu einem Treffer. © dpa
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Borussia Dortmund verteilte auch im letzten Heimspiel im Jahr 2010 keine Weihnachtsgeschenke. Werder Bremen verlor am Samstagabend beim Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga mit 0:2 und verschlief dabei vor allem die erste Halbzeit. Trotz einer starken zweiten Hälfte reichte es für die Mannschaft von Thomas Schaaf nicht zu einem Treffer. © dpa
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Borussia Dortmund verteilte auch im letzten Heimspiel im Jahr 2010 keine Weihnachtsgeschenke. Werder Bremen verlor am Samstagabend beim Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga mit 0:2 und verschlief dabei vor allem die erste Halbzeit. Trotz einer starken zweiten Hälfte reichte es für die Mannschaft von Thomas Schaaf nicht zu einem Treffer. © dpa

Angestachelt vom hellwachen Publikum, drückten die Dortmunder weiter. Werder blieb kaum Luft zum Atmen – geschweige denn zum Kombinieren. Claudio Pizarro musste als einzige Bremer Spitze häufig mit nach hinten arbeiten. Vorne war deshalb häufig gar kein Bremer mehr, Werder entsprechend harmlos. Die dynamischere Borussia beherrschte das Spiel und war gefährlicher, bei einem Sahin-Schuss musste Wiese nachfassen (23.). Erst nach etwa einer Wirbel um Elfmeter halben Stunde gönnten sich die Hausherren eine Ruhepause. Werder kam etwas besser in die Partie, aber eben nicht aussichtsreich vors Tor. Bis zur 42. Minute, als Aaron Hunt mit links abzog und BVB-Keeper Roman Weidenfeller zur Ecke klärte. Das war der einzige Torschuss der Gäste in Halbzeit eins – zu wenig, um den Tabellenführer in Verlegenheit zu bringen.

Kurz nach dem Seitenwechsel waren die Bremer dann endlich mal in Tornähe, hatten jedoch Riesenpech. Schiedsrichter Florian Meyer wertete das Foul von Weidenfeller an Pizarro nicht als solches. Werder hätte einen Elfmeter bekommen müssen, bekam ihn jedoch nicht. Pizarro sauer: „Das war eine klare Sache. Ich verstehe nicht, warum eine solche Aktion nicht gepfiffen wird.“ Immerhin: Die Gäste wirkten nun entschlossener, setzten die BVB-Defensive auch mal unter Druck. Marin scheiterte allerdings an Weidenfeller (56.). Insgesamt war’s nun viel ausgeglichener, weil Werder mehr riskierte – aber der Schiri spielte einfach nicht mit. Meyer übersah beim 2:0 durch Kagawa (70.) eine Abseitsstellung des eingewechselten Robert Lewandowski, der den Ball noch leicht mit dem Kopf berührte.

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