Niclas Füllkrug (rechts, Nummer 11) erzielte den zweiten Treffer für Werder Bremen beim 2:1-Auswärtssieg gegen Hansa Rostock.
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Niclas Füllkrug (rechts, Nummer 11) erzielte den zweiten Treffer für Werder Bremen beim 2:1-Auswärtssieg gegen Hansa Rostock.

Die Werder-Stimmen zum Sieg gegen Hansa

Füllkrug: „Nicht zu krass in die Höhe loben, was wir gespielt haben“ - Stimmen zum Werder-Sieg in Rostock

Rostock – Der SV Werder Bremen hat sich beim FC Hansa Rostock mit 2:1 (0:0) durchgesetzt und ist mit nun sieben Siege in Folge zumindest vorübergehend Tabellenführer der 2. Bundesliga. Für Werder trafen Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug, Hansas Robin Meißner machte die Partie hinten raus noch mal spannend. Die Stimmen zum Spiel von Werder-Trainer Ole Werner und Co..

Ole Werner (Trainer des SV Werder Bremen): „Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht. Klare Chancen herauszuspielen, war schwer auf dem Platz. Aber auch aufgrund des Engagements des Gegners und der Aggressivität. Natürlich bangst und hoffst du in den letzten Aktionen, weil man dann auch nicht mehr wirklich viele Möglichkeiten hat, dort einzugreifen. Bis dahin konzentriert man sich so gut wie möglich auf seinen Job und versucht, mit den richtigen Entscheidungen am Spielfeldrand das Spiel positiv zu beeinflussen. In den letzten Situationen gelingt dies dann meistens immer etwas weniger. Die Jungs haben es aber in den letzten Minuten defensiv sehr gut gemacht und besonders die vielen langen Bälle in den Strafraum sehr ordentlich verteidigt. Diese defensive Stabilität war heute auch insgesamt über die 90 Minuten der Grundstein für den Sieg.“

Werder Bremen-Stürmer Niclas Füllkrug: „Ein besonderes Lob geht heute an unsere Hintermannschaft“

Niclas Füllkrug (Werder-Torschütze zum zwischenzeitlichen 2:0): „Ein besonderes Lob geht heute an unsere Hintermannschaft, die wirklich alles wegverteidigt hat. Wir haben, glaube ich, 20 Einwürfe in den Fünfer geschmissen bekommen und so viele Kopfballduelle gegen eine Mannschaft gewonnen, die das eigentlich sehr gut beherrscht. Dementsprechend war das hinten sehr gut heute, nach vorne haben wir wieder Luft – das können wir auf jeden Fall besser. Im Allgemeinen ist es aktuell natürlich sehr schön, erfolgreich zu sein. Dennoch müssen wir weiter analysieren, denn wir haben die letzten drei Spiele allesamt sehr knapp gewonnen, da gibt es auf jeden Fall wieder Luft nach oben. Jeder Gegner möchte uns in den nächsten Wochen schlagen und da müssen wir uns wieder etwas steigern, damit wir weiter erfolgreich bleiben. Es sollte jetzt gar nicht so krass in die Höhe gelobt werden, was wir heute hier gespielt haben. Wir hätten es im Spiel schon noch besser machen können und das sollten wir uns auch für die nächste Woche vornehmen. Dafür brauchen wir wieder eine gute Trainingswoche. Wir halten die Spannung im Allgemeinen momentan sehr hoch und geben alle Gas, denn wir Spieler wissen auch, dass wir einige Akteure in der zweiten Reihe haben, die Druck machen.“

Marvin Ducksch (erzielte das 1:0 für den SV Werder Bremen mit einem traumhaften Fernschuss): „Das war heute auf dem Platz nicht ganz so einfach. Deswegen habe ich mir gedacht: Bevor ich den Ball annehme auf dem Platz, haue ich einfach mal drauf. Das hat gegen Paderborn auch gut geklappt, da hat der Treffer leider nicht gezählt. Heute bin ich umso glücklicher, dass es funktioniert hat. Heute brauchte ich keine Ohrfeigen, weil mein Kopf den ganzen Tag oben war (lacht). Die Tabellenführung ist eine super Momentaufnahme. Das wollten wir unbedingt erreichen, das genießen wir heute.“

Marco Friedl in Rostock verletzt - droht Werder Bremen ein längerer Ausfall?

Werder Bremen: Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug schießen Grün-Weiß zum Sieg bei Hansa Rostock

Christian Groß (Werder-Profi): „Wie Marvin und Lücke die Tore vorne machen und die Spiele auf unsere Seite schieben, ist überragend. Aber wir haben als Team gewonnen, haben uns reingeschmissen - auch die, die reingekommen sind.“

Hanno Behrens (Hansa-Profi): „Wir waren gut drin, das Spiel war offen. Dann hat Werder mit einem Traumtor das 1:0 gemacht, das hat das Spiel geöffnet und Bremen in die Karten gespielt. Bis zum 1:0 war es ein Fifty-Fifty-Spiel. Hinten raus wurde es noch mal knapp, aber leider konnten wir nichts mehr mitnehmen.“

Mit Materiel von Sky und Werder.de

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