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Sportchef Frank Baumann (Mitte) beim Geschäftsführer-Talk am Tag der Fans.

Baumann und Hess-Grunewald im Talk

Eine Werder-Spitze gegen den HSV und der Glaube an Neuzugänge

Bremen - Und zum Schluss gab es auch noch die traditionelle Spitze Richtung Nordrivale Hamburger SV.

„Beim HSV feiern sie in diesem Jahr Jubiläum“, sagte Hubertus Hess-Grunewald beim Geschäftsführer-Talk beim Tag der Fans des SV Werder, machte eine kurze Pause und fügte dann schnippisch an: „30 Jahre ohne Titel!“ Die Werder-Fans vor der Bühne jubelten. Zuvor hatte sie schon Sportchef Frank Baumann mit seinem Optimismus glücklich gemacht.

„Ja, wir starten gegen Gegner mit hohen Ambitionen, aber die haben wir auch“, betonte Baumann. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen sich Werder selbst klein geredet hat. Clubchef Klaus Filbry, der für das Geld bei Werder verantwortlich ist, rief indirekt Platz acht als Saisonziel aus. Denn nur so könnten die TV-Gelder für die Bremer gleich bleiben oder sogar noch weiter steigern. „Es wäre gut, wenn wir diesen achten Platz wiederholen könnten“, meinte Filbry.

„Kader besitzt eine gute Mischung“

Das Problem dabei: Viele Fans, das war auf dem Vorplatz des Weserstadions immer wieder zu vernehmen, vertrauen dem aktuellen Kader noch nicht, warten sehnlichst auf weitere Neuzugänge. Zumal Trainer Alexander Nouri und Baumann selbst betont hatten, auf der Suche nach einem Stürmer und - durch die Verletzung von Niklas Moisander - auch nach einem erfahrenen Innenverteidiger zu sein. Doch passiert ist bislang nichts, es gibt nicht mal Gerüchte, mit denen sich die Fans ablenken könnten. Doch Baumann beruhigte die Anhänger: „Wir sind sehr gut aufgestellt, unser Kader besitzt eine gute Mischung.“

Tag der Fans: Die schönsten Bilder

Außerdem habe er vor einem Jahr auch erst später zugeschlagen – und das bei so namhaften Spielern wie Max Kruse, Robert Bauer und Serge Gnabry. „Ich bin guter Dinge, dass wir in den nächsten Wochen noch den einen oder anderen Spieler präsentieren können.“ Es müsse nur finanziell passen. Aber genau das sei gerade das Problem. „Die Preise auch für durchschnittliche Spieler sind im Moment immens. Davon dürfen wir uns nicht verrückt machen lassen.“, erklärte Baumann. Unabhängig von Neuzugängen ist der Sportchef „optimistisch, dass wir einen guten Start hinlegen werden“.

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