Philipp Bargfrede
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Philipp Bargfrede ist einsatzbereit.

Einsatzbereit, wenn Skripnik ihn braucht

Bargfrede: „Ich sage nicht nein“

Bremen - „Locker bleiben“ – das ist es, was sich Philipp Bargfrede aktuell selbst als Verhaltensmuster verordnet hat. Bloß nicht drängeln, bloß nicht zu viel erwarten. Das erledigen ohnehin andere für ihn.

Weil Werder vor dem Spiel gegen den SC Paderborn morgen wegen Verletzungen und Sperren personell der Schuh drückt, wächst das Interesse an Bargfrede und seinen Comeback-Absichten. „Wenn ich gebraucht werde“, sagt er dazu, „bin ich da, ist doch klar.“

Das hört sich optimistischer an, als es der 25-Jährige tatsächlich ist. Nach einem halben Jahr Pause und nur neun Trainingstagen könne er nicht erwarten, topfit zu sein. „Ich kann noch nicht wieder der Alte und voll bei Kräften sein“, sagt Bargfrede, der nach sechs Meniskus-OPs – die letzte im vergangenen Mai – reichlich Erfahrung hat mit Comebacks. Er weiß, dass er geduldig, vorsichtig sein muss. Er weiß aber auch, dasser sich nicht verkrümeln kann – auch dann nicht, wenn bis zur absoluten Fitness noch etwas fehlt. „Braucht der Trainer mich“, erklärt er deshalb, „sage ich nicht nein“.

Der Trainer ist Viktor Skripnik, und er hätte Philipp Bargfrede gerne wieder im Team. „Er kann uns verbessern. Aber er muss richtig fit sein, muss 90 Minuten in die Zweikämpfe gehen können.“ Ob Bargfrede diese Voraussetzung erfüllt, will Skripnik heute im Abschlusstraining ein letztes Mal abklopfen.

csa

Quelle: kreiszeitung.de

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