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Wird von Verletzungen immer wieder zurückgeworfen: Werder-Stürmer Justin Eilers.

Auswechslung war Vorsichtsmaßnahme

Entwarnung bei Eilers: „Kein Strukturschaden“

Bremen – Werder-Stürmer Justin Eilers kam am Freitagabend für die U23 gegen den VfR Aalen (1:0) zum Einsatz, musste aber schon nach 20 Minuten verletzt raus – wieder ein Schockmoment für die Fans des dauerverletzten Angreifers. Am Dienstag gab Cheftrainer Florian Kohfeldt dann aber Entwarnung: „Pechvogel“ Eilers ist nicht schlimmer verletzt.

Bereits zum dritten Mal wurde das Eilers-Comeback in der U23 vorzeitig beendet. Nach einem auskurierten Kreuzbandriss stand er Anfang März gegen den FC Hansa Rostock (1:1) erstmals wieder auf dem Platz, musste aber noch vor der Halbzeit wegen einer Stressreaktion im Knie runter. Und auch gegen den Halleschen FC (0:1) ging es für Eilers nach der Pause nicht weiter. Diagnose: Muskelverletzung im Oberschenkel.

Eilers soll zum Ende der Woche wieder trainieren

Am vergangenen Freitag gab es nun also den nächsten Comeback-Versuch, doch nach 20 Minuten war wieder Schluss. „Bei Justin handelt es sich um keinen Muskelfaserriss. Die Auswechselung war eine reine Vorsichtsmaßnahme“, stellte Kohfeldt am Dienstag klar: „Dass nach einer langen Verletzung das eine oder andere muskuläre Problem auftritt, ist nachvollziehbar. Es ist kein Strukturschaden, es war einfach ein Empfinden von ihm, dass der Muskel zumacht.“ Das müsse man „ernstnehmen“, sei aber nicht weiter besorgniserregend: „Wahrscheinlich kann er Ende der Woche wieder trainieren.“

Aber kam der erneute Comeback-Versuch womöglich zu früh für Eilers? „Nach allen Tests und Ergebnissen, die wir hatten, war er spielfähig“, so Kohfeldt; „dass er jetzt eine gewisse Vorsicht hat, ist nachvollziehbar. Ich hoffe, dass wir bald mit diesem Thema durch sind.“

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