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Lamine Sane ist offenbar wieder ein Thema in Frankreich.

Wechsel im Winter?

Sane: Interesse aus Frankreich

Bremen - Dass die Abwehr bei Werder Bremen eine Baustelle ist, hat fast schon Tradition. Alle Trainer der vergangenen 20 Jahre schlugen sich mit diesem Problem herum. Im Winter 2017/18 könnte es aber vor allem Sportchef Frank Baumann sein, der auf dieser Baustelle arbeiten muss.

Denn nachdem Luca Caldirola Wechselabsichten geäußert hat, gerät nun auch Lamine Sane in den Fokus. Der französische Erstligist AS St. Etienne ist laut „L'Equipe“ an einem sofortigen Transfer des Bremer Innenverteidigers interessiert.

Man kennt sich

St. Etienne belegt nach der Hälfte der Saison nur Rang 16, hat lediglich einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. Daran ist vor allem die wackelige Defensive schuld. Mit bereits 33 Gegentore ist sie die zweitschlechteste der Liga. Trainer Jean-Louis Gasset, erst seit kurzem im Amt, ist auf der Suche nach Verstärkungen, um das „große Puzzle“ AS St. Etienne neu zusammenzusetzen. Gasset und Sane kennen sich bereits aus einem gemeinsamen Jahr bei Girondins Bordeaux, wo Gasset (64) damals als Co-Trainer arbeitete.

Bei Werder zuletzt nur Ersatz

Sane ist beim SV Werder seit wenigen Spielen nicht mehr erste Wahl, Coach Florian Kohfeldt setzt zumeist auf Niklas Moisander und Milos Veljkovic als Innenverteidiger-Duo. Sanes Vertrag in Bremen läuft zudem nur noch bis zum Sommer. Ob Werder willig ist, den Abwehrspieler vorzeitig ziehen zu lassen, ist allerdings fraglich. Bloß, weil für Caldirola gilt, dass er bei einem „entsprechenden Ersatz und einer passenden Ablöse“ (Baumann) gehen darf, muss das nicht auch für Sane gelten. Der 30-Jährige steht im internen Ranking auf einer höheren Stufe.

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