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Um in die Europa League einzuziehen, müsste Werder mindestens Siebter werden.

Europa-League-Qualifikation

DFL klärt auf: Platz acht reicht Werder nicht

Bremen – Europa scheint für Werder nach der 1:4-Pleite in Düsseldorf schon verdammt weit weg, da ist natürlich jeder Hoffnungsschimmer herzlich willkommen. So kursierte am Montag ein Gerücht, das Werders Chancen auf den ersten Blick deutlich verbesserte: Wenn Eintracht Frankfurt die Europa League gewinnen würde, könnte auch Platz acht für das internationale Geschäft reichen, hieß es. Stimmt leider nicht, wie die Deutsche Fußball-Liga (DFL) auf Nachfrage der DeichStube erklärte.

Es bleibt dabei: Werder muss in der Bundesliga mindestens Siebter werden, um wenigstens die drei Qualifikationsrunden zur Europa League zu erreichen. Als Fünfter oder Sechster wären die Bremer direkt für die Gruppenphase qualifiziert.

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Eigentlich würde ja schon Platz sieben nicht reichen. Da aber die beiden Pokalfinalisten FC Bayern und RB Leipzig über die Bundesliga bereits ihr Ticket für Europa sicher haben, darf der Siebte nachrücken. Nun kamen findige Strategen auf die Idee, dass es durch einen Frankfurter Europapokalsieg einen weiteren Nachrücker geben könnte, falls die Eintracht ebenfalls schon einen der vorderen Plätze in der Liga belegt. Doch da rechnen die Uefa und die DFL anders.

Frankfurt dürfte als Europokalsieger auf jeden Fall in der Champions League starten, genauso wie die ersten Vier der Bundesliga. Sollten die Hessen nicht zu diesen vier Teams gehören, dürfen ausnahmsweise fünf deutsche Mannschaften in der Champions League starten.

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Und jetzt wird es etwas kompliziert: Rang fünf bis sieben berechtigen für eine Teilnahme an der Europa League. Belegt Frankfurt einen dieser Plätze, darf aber kein Team nachrücken. So will es die Uefa. Nur wenn die Eintracht aus diesen Rängen rutscht, würde es insgesamt acht deutsche Starter geben. Aber auch dann würde eben Platz acht nicht reichen. Was heißt das für Werder: Am Besten alle drei Spiele gewinnen, Sechster werden und direkt in die Europa League einziehen.

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Ein ehemaliger Grün-Weißer ist im Mai überraschend gestorben. Beim Bundesliga-Auftakt am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf wird Werder Bremen deshalb mit Trauerflor auflaufen. Ohne den verletzten Milot Rashica, dafür mit Niclas Füllkrug – das ist die voraussichtliche Aufstellung von Werder Bremen gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

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