Andreas Herzog wäre gerne neuer Nationaltrainer Österreichs geworden.
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Andreas Herzog wäre gerne neuer Nationaltrainer Österreichs geworden.

Ex-Werder-Profi

Herzog fühlt sich vom ÖFB „verarscht“

Wien - Bei Ex-Werderaner Andreas Herzog ist die Verärgerung noch nicht gewichen. Dass nicht er, sondern Franco Foda neuer Nationaltrainer Österreichs wird, ist das eine.

Die Art und Weise, wie die Entscheidung gefallen ist die andere. Herzog übte bei Sky Austria harsche Kritik an Österreichs Verbandspräsidenten Leo Windtner. „Der Herr Windtner braucht sich bei mir nicht mehr zu melden, wenn irgendwas ist. Verarschen kann ich mich selbst. Immer nur in der Verlosung dabei zu sein, aber nie wirklich ein ernsthafter Kandidat - das wird langsam fad.“

Herzog bemängelte vor allem, dass ihm ohne wirkliche Begründung abgesagt worden sei: „Dann sollen sie mir sagen: 'Herr Herzog, Sie haben nicht die Klasse', dann muss ich das schlucken, aber das wäre okay.“ Allzu schwer treffe ihn die Absage dennoch nicht, betonte Österreichs Rekord-Nationalspieler (103 Länderspiele): „Ich hätte den Job gerne gemacht, aber das Leben geht weiter auch ohne ihn. C'est la vie.“

(sid)

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