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Serge Gnabry verlässt die TSG 1899 Hoffenheim nach nur einer Saison wieder.

Ex-Werder-Profi

Gnabry im Sommer von Hoffenheim zurück nach München

Hoffenheim - Das Hin und Her nach seinem Abschied von Werder Bremen findet ein Ende: Serge Gnabry verlässt die TSG 1899 Hoffenheim nach nur einer Saison wieder und kehrt zum FC Bayern München zurück.

„Ab Sommer ist Serge Gnabry wieder bei Bayern“, bestätigte 1899-Geschäftsführer Frank Briel der „Bild“. Die Bayern hatten Gnabry im vergangenen Sommer von Werder Bremen verpflichtet und den 22 Jahre alten Stürmer anschließend gleich an Hoffenheim verliehen.

Die Kraichgauer hatten zuletzt die Hoffnung geäußert, das Ausleihgeschäft zu verlängern. Gnabry hat in dieser Saison in der Liga bislang acht Treffer für Hoffenheim erzielt und sechs weitere vorbereitet.

(sid)

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Serge Gnabry: Seine Karriere in Bildern

Serge Gnabry
Serge Gnabry - ein Talent auf dem Weg zum Superstar. Das Leben des heutigen Bundesliga-Profis war früh auf Fußball ausgerichtet. Der gebürtige Stuttgarter schnürte die Fußballschuhe zuerst für den TSV Weissach, kam über mehrere weitere Stationen zum VfB Stuttgart... © nor dphoto
Serge Gnabry
... spielte dort B-Junioren-Bundesliga. Schon damals wurde der FC Arsenal auf ihn aufmerksam. Als 16-Jähriger wechselte er zum Weltklasse-Club nach London, trainierte später auch an der Seite des Ex-Bremers Per Mertesacker. © imago
Serge Gnabry
Mit 17 Jahren unterschrieb Gnabry im Sommer 2012 seinen ersten Profivertrag. Den Durchbruch schaffte der junge Dribbler beim Champions-League-Teilnehmer aber nicht. Er kam nur auf zehn Spiele (ein Tor) in der Premier League, wurde 2015/2016 zu West Bromwich Albion verliehen. © imago
Serge Gnabry
Wie talentiert Gnabry aber ist, sah die Welt bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio, als er mit der deutschen Auswahl Silber holte. Gnabry erzielte sechs Tore im Turnier - keiner schoss mehr. © imago
Serge Gnabry
Plötzlich war Gnabry begehrt, sehr begehrt. Den Zuschlag bekam etwas überraschend der SV Werder. Für rund fünf Millionen Euro wechselte der Außenbahnspieler in die Bundesliga, um endlich mehr Einsatzzeiten zu bekommen und seiner Karriere mehr Schwung zu verleihen. © nordphoto
Serge Gnabry
Und Gnabry schlug voll ein, schoss alleine in der Hinrunde der Saison 2016/17 sieben Tore. Seinen ersten Doppelpack erzielte er am 22. Spieltag beim VfL Wolfsburg. © nordphoto
Serge Gnabry
Gnabry zog wieder viele Augen auf sich - auch die des Bundestrainers. Joachim Löw nominierte ihn im November 2016 erstmals für die A-Nationalmannschaft. Bei seinem Debüt, einem 8:0 in der WM-Qualifikation gegen San Marino, schoss Gnabry drei Tore. © nordphoto
Serge Gnabry
Und wenn man schon mal in der Gegend ist: Papst Franziskus empfing Gnabry und die gesamte deutsche Nationalmannschaft im Apostolischen Palast des Vatikans. © nordphoto
GER, 1.FBL, Werder Bremen vs TSV 1899 Hoffenheim
Klarheit nach Wochen der Spekulationen: Am 8. Juni 2017 teilten Serge Gnabry und der SV Werder mit, dass der 21-Jährige den Verein nach nur einem Jahr wieder verlässt. Wenige Tage später wurde bekannt: Gnabry geht zum FC Bayern München. © nordphoto
Serge Gnabry
Von den Bayern wurde er allerdings direkt an 1899 Hoffenheim verliehen. © imago
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