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Jannik Vestergaard spielte 2015 bis 2016 für den SV Werder Bremen.

Nach Ausschreitungen in Kopenhagen

Vestergaard: Randalierer ins Gefängnis

Jannik Vestergaard hat in der Jugend für Bröndby Kopenhagen gespielt, klar, dass der Däne den Fußball in seinem Heimatland noch immer aufmerksam verfolgt - vor allem, wenn das große Derby zwischen Bröndby und dem FC Kopenhagen ansteht.

Was sich am Sonntag während des jüngsten Duells der beiden Rivalen abgespielt hat, hat Werders Ex-Spieler, der inzwischen für Borussia Mönchengladbach aufläuft, zutiefst schockiert.

Zwei Minuten vor dem Spielende, Bröndby war durch ein Tor von Simon Tibbling gerade mit 1:0 in Führung gegangen, kam es zu schweren Fan-Ausschreitungen, bei denen neun Polizisten und ein Ordner leicht verletzt wurden. Die Anhänger des FC Kopenhagen zündeten Bengalos und Rauchbomben, prügelten auf die Beamten ein. „Großen Respekt vor den Ordnern und Polizisten, die sich in den Weg gestellt haben, als sich die Idioten so aufgeführt haben“, schrieb Vestergaard bei Twitter. Und: „Hoffentlich kommen diese Psychopathen hinter Schloss und Riegel.“ Erst nach 17-minütiger Unterbrechung konnte die Partie zu Ende gespielt werden.

„Kein Stadionverbot, sondern Knast“

Vestergaard saß zu Hause vor dem Fernseher und wünscht sich, dass Randalierer im Fußballstadion künftig härter bestraft werden. „Das Verhalten ist primitiv. Dass sie Ordner und Polizisten attackieren, die für uns immer ihr Leben riskieren, ist unterste Schublade“, sagte er einen Tag nach dem Spiel gegenüber der „Bild“.

Nicht nur innerhalb der Fußballwelt, wie etwa durch Stadionverbote, sondern auch in der Gesellschaft sollten die Krawallmacher bestraft werden: „Und das ist in allen anderen Bereichen Knast.“

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