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Serge Gnabry (l.) feiert mit Mitchell Weiser den Erfolg bei der U21-Europameisterschaft. Ob er bei seinem neuen Verein in München auch Freude haben wird, scheint derzeit fraglich.

Kein Wunschspieler des Trainers

Gnabry - Ancelotti überzeugen oder weg

München/Bremen - Der erste Tag als Profi des FC Bayern München war für Serge Gnabry wohl aus verschiedenen Gründen keiner zum Genießen.

Erstens dürfte der 21-Jährige am Samstag noch unter den Nachwehen der großen Party nach dem Gewinn der U21-EM gelitten haben. Zweitens äußerte sich in München Bayern-Coach Carlo Ancelotti nicht gerade überschwänglich über den Neuzugang aus Bremen. 

Leihe nicht ausgeschlossen

Ancelotti bestätigte, dass die Club-Pläne möglicherweise ein Ausleihgeschäft vorsehen. „Er wird bei uns starten. Nach der Vorbereitung werden wir eine Entscheidung treffen. Wir werden sehen, ob er bleibt“, sagte der Italiener über den Ex-Werder-Profi. 

Aus den wenigen Sätzen ist vor allem herauszulesen, dass Gnabry (kostete acht Millionen Euro Ablöse) kein Wunschspieler des Trainers ist. Und um sich für einen Platz im Kader für die Saison zu empfehlen, bleiben Gnabry nur wenige Wochen. Wegen der Teilnahme an der U 21-EM wird er erst am 29. Juli ins Bayern-Training einsteigen, am 31. August schließt das Transferfenster. Sollte Gnabry bei Ancelotti noch durchfallen, gilt eine Ausleihe an 1899 Hoffenheim als wahrscheinlich.

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