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Wenn Markus Rosenberg an seine Zeit beim SV Werder zurückdenkt, kommt ihm ausschließlich Positives in den Sinn.

Stürmer über Derby-Siege gegen den HSV

Rosenberg: „Ich erinnere mich nicht an eine Papierkugel“

Bremen - Im Herbst ist Schluss. Dann beendet Markus Rosenberg (36) seine Karriere - und schon jetzt ist für den Stürmer von Malmö FF die Zeit gekommen, zurückzublicken. Im Interview mit „svenskafans.com“ erinnert sich der Schwede an seine Zeit bei Werder Bremen, die seine erfolgreichste als Fußballprofi war.

„Es war der Höhepunkt meiner Karriere. Ich habe mich unter Thomas Schaaf enorm entwickelt und konnte auf höchstem Niveau sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League und im UEFA-Pokal spielen“, sagt Rosenberg, der für Werder zwischen 2007 und 2012 (ein Jahr war er an Racing Santander ausgeliehen) insgesamt 165 Pflichtspiele bestritt, 53 Tore schoss und 27 vorbereitete.

2009 gewann der Angreifer mit Werder den DFB-Pokal (1:0 gegen Leverkusen) und verlor das UEFA-Cup-Finale (1:2 nach Verlängerung gegen Donezk). Zuvor hatte er während der vier Nordderbys gegen den HSV innerhalb von nur 19 Tagen auf dem Platz gestanden. 

Fotostrecke: Rosenberg und Co. - Schweden bei Werder Bremen

Sanny Aslund war der erste Schwede bei Werder. Der Stürmer schoss in der Saison 1975/76 vier Tore in 19 Spielen.
Sanny Aslund war der erste Schwede bei Werder. Der Stürmer schoss in der Saison 1975/76 vier Tore in 19 Spielen. © imago
Werders erfolgreichster Schwede ist zweifellos Markus Rosenberg. Zwischen 2007 und 2012 spielte der damalige Nationalspieler 165 Mal in Grün-Weiß und schoss 53 Tore.
Werders erfolgreichster Schwede ist zweifellos Markus Rosenberg. Zwischen 2007 und 2012 spielte der damalige Nationalspieler 165 Mal in Grün-Weiß und schoss 53 Tore. © imago
Denni Avdic (2011-2013) entpuppte sich als Flop. Er kam nur sieben Mal zum Einsatz (kein Tor). Vor dem endgültigen Abgang verlieh Werder Avdic für ein Jahr an PEC Zwolle.
Denni Avdic (2011-2013) entpuppte sich als Flop. Er kam nur sieben Mal zum Einsatz (kein Tor). Vor dem endgültigen Abgang verlieh Werder Avdic für ein Jahr an PEC Zwolle. © imago
Ludwig Augustinsson ist dabei, zur Erfolgsgeschichte zu werden. In seiner ersten Saison 2017/18 kam der Linksverteidiger auf 29 Spiele (1 Tor) und zog viele interessierte Blicke auf sich.
Ludwig Augustinsson ist dabei, zur Erfolgsgeschichte zu werden. In seiner ersten Saison 2017/18 kam der Linksverteidiger auf 29 Spiele (1 Tor) und zog viele interessierte Blicke auf sich. © gumzmedia
Felix Beijmo wechselt von Djurgardens IF zu Werder Bremen. Der Rechtsverteidiger wurde zunächst als Backup für Theodor Gebre Selassie verpflichtet.
Felix Beijmo wechselt von Djurgardens IF zu Werder Bremen. Der Rechtsverteidiger wurde zunächst als Backup für Theodor Gebre Selassie verpflichtet. © gumzmedia

Rosenberg: „Ich erinnere mich, dass Tim Wiese jemanden umgetreten hat“

An die legendäre Papierkugel aus dem UEFA-Cup-Halbfinale erinnert sich Rosenberg aber nicht mehr: „Eine Papierkugel? Ich erinnere mich, dass Tim Wiese jemanden umgetreten hat, aber nicht an eine Papierkugel“, sagt Rosenberg, dem das Wesentliche aber nicht entfallen ist: „Wir haben Hamburg im DFB-Pokal und im UEFA-Cup geschlagen. Es waren sehr gute Wochen.“

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Jungen schwedischen Talenten empfiehlt Rosenberg übrigens ausdrücklich, ihr Glück in der Bundesliga zu suchen, wenn sie die Chance dazu bekommen: „Schauen Sie sich doch einfach Quaison und Augustinsson an, die es sehr gut gemacht haben.“ Der eine ist Stammspieler bei Mainz 05, der andere bei Werder Bremen. Denn an der Weser setzen sie auch nach Markus Rosenberg auf schwedische Profis. In Felix Beijmo zählt noch ein weiterer zum aktuellen Aufgebot.

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