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Torsten Frings war gemeinsam mit mit Florian Kohfeldz als Werder-Co-Trainer unter Viktor Skripnik tätig.

Ehemaliger Werder-Profi will zurück ins Trainergeschäft

Frings: „Kohfeldt hatte mit Skripnik einen guten Lehrmeister“

Bremen - Werder hat mit Cheftrainer Florian Kohfeldt die Wende geschafft, der Klassenerhalt ist perfekt. Das nötigt dem ehemaligen SVW-Profi Torsten Frings Respekt ab. Der aktuell vereinslose Coach verweist aber auch auf die gute Ausbildung Kohfeldts unter Vor-Vorgänger Viktor Skripnik.

„Zuerst mal muss ich sagen, dass sie sich wirklich gut gemacht haben. Sie haben sich relativ schnell mit gutem Fußball befreit“, sagte Frings über den Wandel des Bremer Fußballs im Gespräch mit „Mein Werder“ und kam sogleich auf Florian Kohfeldt zu sprechen: „Wir haben den Fußballlehrer zusammen gemacht, da waren wir ein Jahr jeden Tag sehr eng beieinander. Flo macht das sehr gut. Aber er hatte mit Viktor einen guten Lehrmeister, der ihm sehr viel beigebracht und ihm den Schritt in den Profifußball ermöglicht hat.“

„Das war Viktors Werk“

Überhaupt hält Frings große Stücke auf seinen Kumpel und ehemaligen Chef Viktor Skripnik. „Ich bin mit Viktor eng befreundet, er hat mich unheimlich unterstützt – und er hat gute Arbeit geleistet. Aus der aktuellen Mannschaft hat er bis auf ein, zwei Ausnahmen alle Spieler verpflichtet. Thomas Delaney, Ludwig Augustinsson, das war Viktors Werk, gemeinsam mit Frank Baumann“, lobt Frings, der gemeinsam mit Kohfeldt von Ende Oktober 2014 bis Mitte September 2016 ein Co-Trainerteam unter Chef Skripnik gebildet hatte, ehe Alexander Nouri als neuer Coach der Profis installiert wurde.

Frings zog es anschließend zum SV Darmstadt 98 – diesmal als Bundesliga-Cheftrainer. Bis zum 9. Dezember 2017, fast zwölf Monate, war der ehemalige Profi in vorderster Verantwortung. Es sei „ein sehr emotionales Jahr“ gewesen, „meine erste Trainerstation. Mit einer tollen Rückrunde in der Bundesliga, die uns niemand zugetraut hätte, auch wenn wir am Ende abgestiegen sind. Danach habe ich Abstand gebraucht, um es zu verarbeiten.“

Werder-Rückkehr aktuell kein Thema

Und nun? Wann steigt Frings wieder ins Trainergeschäft ein? „Es gibt immer mal lockere Anfragen. Wäre ich darauf eingegangen, wäre es vielleicht konkreter geworden“, so Frings. „Es muss passen, das Gefühl muss stimmen. Auf eine Liga bin ich nicht festgelegt, ein geiler Drittliga-Klub wäre auch okay.“ 

Eine Rückkehr zu Werder sei aktuell jedoch kein Thema: „Ich will das nicht ausschließen, aber in naher Zukunft ist das nicht geplant.“ Noch mal im kanadischen Toronto zu leben, wo Frings seine aktive Karriere hat ausklingen lassen, käme da schon eher infrage: „Ich könnte mir vorstellen, dort noch mal hinzugehen. Vielleicht ja auch als Trainer.“

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