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Thomas Delaney (li.) hat nach seinem Wechsel zum BVB zwar schon gegen, aber noch nicht wieder in Bremen gespielt. Am Samstag kehrt der Däne ins Weserstadion zurück.

Ex-Werderaner kehrt mit BVB ins Weserstadion zurück

Geschenke für Delaney, aber kein echter Abschied

Bremen – Thomas Delaney kommt am Samstag zurück ins Weserstadion – und das zum ersten Mal seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer zu Borussia Dortmund. Eigentlich ein guter Moment, den Dänen noch nachträglich zu verabschieden, doch Werder verzichtet darauf. Geschenke gibt es für Delaney trotzdem.

„Thomas wird natürlich reichlich beschenkt werden, da lassen wir uns etwas einfallen“, sagte Sportchef Frank Baumann im Vorfeld der Partie. Die Übergabe wird aber nicht wie sonst üblich kurz vor dem Anpfiff auf dem Rasen durchgeführt, sondern in den Katakomben der Arena. „Im Stadionprogramm wird es keine öffentliche offizielle Verabschiedung geben. Das hat nichts mit einer mangelnden Wertschätzung zu tun, sondern damit, dass es knapp ein Jahr nach dem Wechsel nicht mehr passt“, erklärte Baumann.

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Delaney-Transfer war ein guter Deal für Werder

Delaney war nach der vergangenen Saison als Werder-Profi in die Sommerpause gegangen. Deswegen hatte es beim letzten Heimspiel auch keine Verabschiedung gegeben. Wenig später stand dann sein Wechsel zum Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund fest. Werder kassierte dafür eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro – und das für einen Spieler, der nur eineinhalb Jahre in Bremen war. 

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Werder selbst hatte für den Mittelfeldspieler nur zwei Millionen Euro an den FC Kopenhagen überwiesen. Delaney entpuppte sich nach seiner Ankunft im Januar 2017 in Bremen sofort als Leader. In 49 Pflichtspielen erzielte er sieben Tore für die Grün-Weißen. Werder hätte ihn gerne behalten, doch am Ende waren alle Beteiligten mit dem Transfer sehr zufrieden.

Delaney auch beim BVB ein Leader

Wie schon in Bremen ist Delaney auch in Dortmund sehr beliebt. Seine offene Art kam genauso gut an, wie das Streben nach Verantwortung. Der Däne ist Stammspieler und maßgeblich daran beteiligt, dass der BVB vom Titel träumen darf. Da wäre eine offizielle Verabschiedung beim Ex-Club kurz vor dem Anpfiff tatsächlich nicht passend gewesen. Wenngleich Baumann betonte, dass Werder nicht auf Wunsch der Borussia so entschieden hätte. Was genau Delaney bekommen wird, ließ der Sportchef offen. In der Vergangenheit gab es meistens Blumen, eine Collage und eine Uhr. Deren Wert richtete sich danach, wie lange der Spieler für Werder im Einsatz gewesen ist.

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