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Fallou Diagne ist mit dem FC Metz aus der französischen Ligue 1 abgestiegen.

Kapitel Metz ist für den Leihspieler beendet

Bei Diagne setzt Werder auf die WM

Bremen - Frank Baumann wird bei der WM dem Senegal die Daumen drücken – und dabei ganz speziell einem Spieler: Fallou Diagne.

Der Werder-Sportchef hofft, dass sich der Innenverteidiger durch gute Auftritte auf der größtmöglichen Fußball-Bühne interessant für andere Clubs macht. Denn nach Bremen soll Diagne möglichst nicht zurückkehren, wenngleich es aktuell danach aussieht. Sein Vertrag mit Werder läuft noch ein Jahr.

Seit Januar 2017 ist Diagne an den FC Metz ausgeliehen. Das Geschäft endet am 30. Juni – und durch den Abstieg der Franzosen ist die vereinbarte Kaufoption quasi hinfällig geworden. Denn Diagne hätte zustimmen müssen. „Fallou möchte gerne erstklassig bleiben“, erklärt Baumann auf Nachfrage der DeichStube. Damit habe sich das Thema Metz für Diagne erledigt.

Diagne zur WM? „Für ihn gut und für uns auch“

„Wir suchen nach einer Lösung“, sagt Baumann und stellt klar: „Wir haben vier Innenverteidiger unter Vertrag, das reicht.“ Gemeint sind Niklas Moisander, Milos Veljkovic, Sebastian Langkamp und Luca Caldirola. Wenngleich der Italiener im Sommer weg will. Aber auch dann wäre kein Platz für Diagne, das ist bei Baumann rauszuhören.

Der 28-Jährige, der 2016 von Stade Rennes für eine Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro an die Weser gewechselt war, hat nicht nur sportlich enttäuscht, sondern es gab auch zwischenmenschliche Probleme. Am Ende waren alle Beteiligten froh, als Diagne im Januar 2017 weg war.

Bei Metz lief es für ihn persönlich besser, in dieser Saison war er Stammspieler, konnte den Abstieg allerdings auch nicht verhindern. Immerhin feierte Diagne im März sein Comeback in der Nationalmannschaft und darf nun von einer WM-Teilnahme mit dem Senegal träumen. „Er hat durchaus gute Chancen“, sagt Baumann und fügt noch grinsend an: „Das wäre für ihn gut und für uns auch.“ Der Senegal spielt in Russland in einer Gruppe mit Kolumbien, Japan und Polen.

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