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Felix Wiedwald verlässt Werder Bremen und wechselt offenbar zu Leeds United.

Laut „kicker“: Torwart geht nach England

Wiedwald wechselt wohl zu Leeds United

Bremen - Der eine kommt, der andere geht: Während Jiri Pavlenka zum SV Werder Bremen wechselt, verlässt Felix Wiedwald den Verein. Er wird sich wohl Leeds United anschließen.

Der „kicker“ berichtet vom Wechsel des 27-jährigen Torhüters zum ambitionierten englischen Zweitligisten, wo der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Thomas Christiansen seit Mitte Juni Trainer ist. Noch haben die Vereine den Wechsel nicht bestätigt. Angeblich sollen die Engländer 500.000 Euro Ablöse zahlen.

Werder zieht Pavlenka Wiedwald vor

Wiedwalds Abgang ist spätestens seit der Bekanntgabe des Transfers von Jiri Pavlenka an die Weser nur noch Formsache. Am Dienstag soll der Torwart noch mit den Werder-Verantwortlichen zusammengesessen haben, um über die Freigabe zu verhandeln.

Dem Vernehmen nach sollen drei Clubs stark Wiedwald interessiert gewesen sein - der FC Nantes aus Frankreich, Paok Saloniki aus Griechenland und ein englischer Zweitligist. Dieser Zweitligist entpuppte sich jetzt als Leeds United - Wiedwalds Wahl.

Felix Wiedwald hatte sich als Junge aus dem Bremer Umland eigentlich eine Perspektive als Nummer eins bei seinem „Lieblingsclub“ gewünscht und diesen Wunsch in der Rückrunde mit starken Leistungen untermauert. Nach langer Hängepartie hat ihm der Club nun mit Jiri Pavlenka einen tschechischen Nationaltorwart (zwei Spiele) vor die Nase gesetzt.

Starke Leistungen reichten nicht für langfristige Perspektive

Der in Thedinghausen geborene und in Achim aufgewachsene Wiedwald war als Neunjähriger zum SV Werder gekommen, durchlief die Jugend-Teams des Bundesligisten. 2011 verließ er Werder zum ersten Mal, kam nach Stationen beim MSV Duisburg und bei Eintracht Frankfurt im Sommer 2015 als Nummer eins zurück an die Weser.

Unumstritten war er danach nicht. In der vergangenen Saison degradierten ihn die Trainer Viktor Skripnik und Alexander Nouri, setzten wieder auf Routinier Jaroslav Drobny. Erst durch eine Rote Karte und eine Verletzung des Tschechen rutschte Wiedwald wieder zwischen die Pfosten - und zeigte in der Rückrunde starke Leistungen. Für eine Perspektive als Werders Nummer eins hat es aber nicht gereicht.

Felix Wiedwald - seine Karriere in Bildern

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