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Marco Friedl ist Werders erster Neuzugang im Jahr 2018.

Abwehrspieler kommt vom FC Bayern

Baumann bestätigt: Werder leiht Friedl aus

Bremen - Marco Friedl wechselt vom FC Bayern München zum SV Werder Bremen. Das bestätigte Sportchef Frank Baumann am Donnerstag. Die Bremer leihen den 19-jährigen Verteidiger für anderthalb Jahre aus, eine Kaufoption gibt es nicht.

„Es ist so, dass wir eine Einigung sowohl mit Marco Friedl als auch mit Bayern München erzielt haben, dass wir Marco für anderthalb Jahre ausleihen werden“, sagte Baumann bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Hertha BSC. Baumann lobte den 19-Jährigen als „sehr jungen, talentierten Spieler, der unsere Fantasie anregt“.

Friedl unterschrieb am Nachmittag seinen Vertrag und freut sich auf seine Zeit bei den Grün-Weißen: „Auch wenn Werder aktuell um den Klassenerhalt kämpft, ist Bremen ein Verein mit großer Tradition. Gerade in Österreich ist Werder durch Spieler wie Zlatko Junuzovic, Florian Kainz, Marco Arnautovic oder auch Andreas Herzog bekannt. Ich freue mich, in den kommenden eineinhalb Jahren Teil der Mannschaft zu sein“, wird er auf „werder.de“ zitiert. Bereits am Nachmittag trainierte der Linksverteidiger mit der Mannschaft. Laut Trainer Florian Kohfeldt sei er auch bereits am Wochenende eine Option für den Kader.

Baumann sieht Chancen für langfristige Verpflichtung

„Er ist ein Spieler, dem wir auch kurzfristig die Bundesliga zutrauen. Er ist ein sehr flexibler, spielintelligenter Spieler, der noch an seiner Robustheit und Dynamik arbeiten kann“, sagte Kohfeldt über den jungen Mann. Er plant mit Friedl als linkem Außen- und linkem Innenverteidiger. „Wir sind froh, dass wir einen flexibel einsetzbaren Spieler für diese beiden Positionen haben.“

Obwohl Werder keine Kaufoption hat, heißt das laut Baumann noch lange nicht, dass er nicht doch längerfristig bei Werder bleiben könnte: „Wenn er nach anderthalb Jahren so weit ist, dass er zurück zu den Bayern geht, dann werden wir in der Zwischenzeit viel Spaß an ihm gehabt haben. Aber wenn er noch nicht ganz so weit ist, werden wir Möglichkeiten haben, ihn ganz zu verpflichten.“

Friedl-Transfer „bedeutet erst mal nichts“ für Caldirola

Die Verpflichtung von Friedl bedeutet laut Baumann nicht automatisch einen Abgang von Luca Caldirola, der sich in der Winterpause angedeutet hatte. „Für Luca bedeutet das erst mal nichts, außer, dass er einen weiteren Konkurrenten dazubekommen hat. Wir können uns vorstellen, dass Luca nach wie vor hier bleibt, um alle Positionen doppelt besetzt zu haben.“ Eine weitere Neuverpflichtung in der Abwehr sei „aktuell kein Thema“.

Und wer ist dieser Marco Friedl eigentlich? Ende November feierte der österreichische U21-Nationalspieler in der Champions League gegen den RSC Anderlecht sein Profi-Debüt bei den Bayern. Drei Tage später absolvierte er sein erstes Spiel in der Bundesliga. Gegen Borussia Mönchengladbach (1:2) durfte er sich 45 Minuten beweisen. Für die Amateure in der Regionalliga Bayern war Friedl bis zur Winterpause zehn Mal im Einsatz und erzielte ein Tor.

Marco Friedl in Bremen angekommen

Marco Friedl landet in Bremen
Marco Friedl landet in Bremen © nordphoto
Marco Friedl landet in Bremen
Marco Friedl landet in Bremen © nordphoto
Marco Friedl landet in Bremen
Marco Friedl landet in Bremen © Gumz
Marco Friedl landet in Bremen
Marco Friedl landet in Bremen © Gumz
Marco Friedl landet in Bremen
Marco Friedl landet in Bremen © nordphoto
Marco Friedl landet in Bremen
Marco Friedl landet in Bremen © nordphoto
Marco Friedl beim Medizincheck
Marco Friedl beim Medizincheck © Gumz
Marco Friedl beim Medizincheck
Marco Friedl beim Medizincheck © Gumz

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