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Florian Bruns ist als Co-Trainer von Werder Bremen zum SC Freiburg gewechselt.

Nach Werder-Abgang

„Viele Aufgaben“ für Bruns beim SC Freiburg

Bremen - Bei Werder Bremen war kein Platz mehr für Co-Trainer Florian Bruns. Chefcoach Alexander Nouri wollte das Trainerteam verkleinern, kündigte an, „viele Aufgaben wieder selbst übernehmen“ zu wollen. Beim SC Freiburg darf Bruns jetzt Teil der gegenteiligen Entwicklung sein.

„Übungen leiten, mit Spielern individuell trainieren, Standards - Flo wird viele Aufgaben haben“, sagte SC-Trainer Christian Streich dem „kicker“. Wie das Sportmagazin berichtet, wollte der Freiburger Coach seinen Stab schon seit einiger Zeit erweitern, mit der anstehenden Teilnahme an der Europa League ist das Thema jetzt besonders wichtig geworden.

Am Montag waren die Freiburger offiziell in die Saisonvorbereitung gestartet. Kurios: Co-Trainer Bruns war der bisher echte einzige Neuzugang, den der SC vorstellen konnte. „Ich musste nicht viel darüber nachdenken, ich habe meine Sachen gepackt und bin her“, sagte der 37-Jährige, der nach seinem Aus als Nouri-Assistent das Angebot für eine andere Rolle bei Werder ausschlug.

In Freiburg nehmen sie Bruns gerne zurück. „Ich bin sehr herzlich empfangen worden und habe viele nette bekannte Gesichter wiedergesehen“, sagte der gebürtige Oldenburger, der von 1999 bis 2002 bereits als Spieler für die Breisgauer auf dem Feld stand. „Ich habe mich wohlgefühlt in Bremen, der Norden ist für mich schließlich auch Heimat, aber ich habe mich in Freiburg als junger Spieler auch wohlgefühlt.“

Florian Bruns' Werdegang

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