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Ein Abgang von Robert Bauer in der Sommerpause ist wahrscheinlich.

Trainer kann Berater-Aussagen verstehen

Kohfeldt zu Bauer: „Das ist legitim“

Bremen - Robert Bauer ist unzufrieden bei Werder, weil er nicht spielt, ein Abgang des Rechtsverteidigers in der Sommerpause ist demnach wahrscheinlich – vor allem, weil sein Berater gerade erst öffentlich davon gesprochen hat.

„Es ist legitim, dass man sich mit seiner eigenen Situation beschäftigt“, sagte Werders Trainer Florian Kohfeldt am Donnerstag zum Vorstoß des Bauer-Lagers. „Solange sich die Spieler im Mannschaftskreis und im Training entsprechend verhalten und bereit sind, Leistung zu bringen, ist das für mich kein Thema.“

Kohfeldt führt viele Gespräche mit Bauer

Nun steht Bauers öffentliche Unmutsbekundung aber im krassen Gegensatz zu dem, was den Verantwortlichen bei Werder so wichtig ist: Teamgedanke vor persönlicher Situation, totale Fokussierung auf die sportlichen Ziele des Vereins, so lange die Saison noch läuft. „Sollte ich merken, dass ein Spieler auch nur ansatzweise den Teamerfolg gefährdet, werde ich meine Konsequeznen ziehen“, kündigte Kohfeldt an, schob dann aber sofort hinterher, dass er genau diesen Eindruck derzeit nicht habe: „Bislang habe ich das nicht gemerkt.“

Weder bei Bauer, noch bei sonst einem Profi. Mit dem abwanderungswilligen Abwehrspieler führt Kohfeldt viele Gespräche. Ein Thema war bisher aber nicht dabei. „Wir sprechen miteinander. Über das konkrete Thema, was nach dem Sommer ist, haben wir aber nicht gesprochen.“ Zwischen ihm und Bauer bestehe eine „normale Trainer-Spieler-Beziehung.

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