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Di Santo setzt erste Duftmarke

Bremen (csa) - Nur die weit ausgefahrenen Arme von Roman Weidenfeller verhinderten ein neues, kleines Fußball-Märchen. Als Franco Di Santo sich in der 87. Minute mit einem kurzen Wackler Raum verschaffte gegen Kevin Großkreutz und aus zwölf Metern trocken abzog, war Weidenfeller zum Bremer Leidwesen zur Stelle. Kein Tor von Di Santo, kein Tor für Werder. Keine Fortsetzung des Traumstarts, kein Traumeinstand für den Argentinier.

Aber: Eine erste Duftmarke hatte der 24 Jahre alte Stürmer in seinem ersten Einsatz für Werder Bremen dennoch gesetzt. „Er hat das gut gemacht, hat die Bälle gut gehalten, hat sie klug verteilt“, urteilte Trainer Robin Dutt über die Neuverpflichtung, die das Bremer Angriffsspiel ankurbeln soll. „Wir werden noch viel Freude an ihm haben“, versprach Sportchef Thomas Eichin nach Di Santos 24-Minuten-Auftritt gegen den BVB. Was ihm besonders gefallen hat: „Franco ist einer, der seinen Körper reinstellt, der torgefährlich ist. Er hat einen guten ersten Eindruck gemacht.“

Laut Dutt könnte der ablösefrei verpflichtete Di Santo am Samstag bei Borussia Mönchengladbach sogar schon in der Startelf stehen. „Ich schließe das nicht aus“, so der Coach.

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