1 von 28
Tim Wiese: Vier Mal musste der Nationalkeeper hinter sich greifen und war am Bremer Debakel doch völlig schuldlos. Zudem parierte Wiese noch einen Torschuss von Müller und einen von Ribery. Doch das direkte Duell mit Butt im Kampf um das deutsche WM-Tor hat Wiese trotzdem verloren. Note 3
2 von 28
Clemens Fritz: Der rechte Verteidiger zählte noch zu den stabileren Werderanern und war dafür verantwortlich, dass von Ribery in der ersten Halbzeit nur wenig zu sehen war. Mit zunehmender Spieldauer ließen aber auch bei Fritz die positiven Szenen nach, und er wurde – wie seine Mitspieler – von der Bayern-Offensive überrollt. Fritz hinderte Schweinsteiger nicht mehr am vierten Treffer des Abends. Note 3
3 von 28
Per Mertesacker: Ein bitterer Abend für den Bremer Abwehrchef. In seinem ersten Finale verursachte er durch einen Handelfmeter das 0:1, auch beim zweiten Gegentor sorgte der Hüne mit einem verunglückten Kopfball-Abpraller für den endgültigen Genickbruch der Bremer. Note 5
4 von 28
Naldo: Drei Tore hatte der zweite Abwehrhüne auf dem Weg ins Pokalfinale erzielt, doch in Berlin hatte Naldo genug damit zu tun, sich dem geballten Sturmlauf der Münchner zu erwehren. Es gelang ihm ohne größere Patzer, doch wirkliche Rettungstaten vermochte er auch nicht zu leisten. Note 4
5 von 28
Sebastian Boenisch: Pasanens Ausfall wurde sein Glück – wie man es nimmt. Erst sein dritter Einsatz in diesem Jahr von Beginn an, und gegen Robben stand er dabei auf völlig verlorenem Posten. Eine Rettungstat auf der Linie wurde sein einziges Highlight an diesem Abend, ansonsten brauchte er links selbst „Rettung“ von seinen Mitspielern. Note 5
6 von 28
Philipp Bargfrede (bis 54.): Machte in seinem ersten Finale eigentlich eine passable Figur. Sehr agil auf der zweiten Sechser-Position neben Frings, aber wirkliche Akzente konnte auch 21-Jährige nicht gegen die Übermacht setzen. Musste für den Wechsel des taktischen Systems weichen. Note 4
7 von 28
Torsten Frings: Auch für Werders Kapitän war es ein frustrierendes Finale. Schweinsteiger führte ihm schmerzlich vor, wer der beste Sechser der Liga ist, und schließlich ging noch der Frust mit ihm durch. Der ruppige Einstieg gegen sein Pendant brachte Frings die Gelb-Rote Karte ein – zu Recht. Dass Frings an dieser klaren Entscheidung zweifelte, stand dem Routinier gar nicht gut zu Gesicht. Note 5
8 von 28
Aaron Hunt (bis 45.): Ein wenig überraschend stand der Offensivposten in der Startelf, denn zuletzt zeigte Hunts Formkurve deutlich nach unten. Schaafs Entscheidung für ihn erwies sich als Fehler, den der Trainer zur Halbzeit korrigierte und das System wieder auf Raute umstellte. Note 4,5
9 von 28
Mesut Özil: Welche Rolle spielte er eigentlich? Spitze vor Pizarro, neben Pizarro, hängende Spitze? Daran schieden sich die Geister, klar war nur, dass Özil es selbst wohl nicht wusste und völlig überfordert wirkte. Warum Schaaf sich für diesen Schachzug entschied, blieb unklar. Ein Flop war er aber in jedem Fall. Note 5

Beide Teams in der Einzelkritik

Die Einzelkritik zum Finale von Werder Bremen gegen den FC Bayern München

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Kommentare