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Sebastian Mielitz: Kassierte die Saisongegentore 35 bis 37 und sah beim ersten Hamburger Treffer schlecht aus. Der Schuss von Heung Min Son aus spitzem Winkel war haltbar, keine Frage. Mielitz zeigte nicht mal eine Reaktion Richtung Ball. Note 5
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Theodor Gebre Selassie (bis 56.): Ihn als Schwachpunkt zu bezeichnen, wäre noch untertrieben. Der Tscheche wurde auf seiner rechten Abwehrseite mehrfach überlaufen oder einfach umdribbelt – wie von Son beim 1:1, wie von Vorlagengeber Aogo beim 1:3. Gegenwehr? Minimal. Und beim 1:2 kam „Theo“ auch zu spät. Er lieferte eine negative Steigerung seiner schlechten Leistung gegen den BVB ab. Note 6
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Assani Lukimya: Lukimya machte es wie einst Uwe Seeler. Mit dem Hinterkopf traf er zur frühen Bremer Führung. Sein erstes Bundesliga-Tor wäre wohl von größerem Wert gewesen, wenn sich „Luki“ beim 1:1 Son in den Weg gestellt hätte, statt in der Mitte zu verharren. Außerdem unglücklich beim 1:2. Note 4
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Sokratis: Klärte in der ersten Halbzeit mehrfach in der Mitte, aber nicht bei Aogos 1:2, als er am Ball vorbeisäbelte. Sein erstes Saisontor kam unter gütiger Mithilfe von HSV-Keeper Adler zustande. Note 4
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Lukas Schmitz: Weil sich der HSV auf die andere Seite konzentrierte, stand er als Linksverteidiger selten im Blickpunkt. Einmal aber doch: Beim 1:3 war er an Rudnevs nicht genug dran. Note 4
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Clemens Fritz: Wechselte mit Junuzovic die Positionen. Fritz agierte als Sechser lange gut, schaltete HSV-Spielmacher Rafael van der Vaart aus. Aber dann: Gelb in der 57. Minute wegen Meckerns, Gelb-Rot zehn Minuten vor Schluss, weil er Arslan umgrätschte. Der erste Platzverweis für Fritz in der Bundesliga. Nun fehlt der Kapitän am Freitag gegen Hannover. Note 4
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Mehmet Ekici (bis 89.): Weil Aaron Hunt kurzfristig mit muskulären Problemen ausgefallen war, rutschte Ekici in die Startelf – zum ersten Mal in dieser Saison. Er begann gut, war mit einem Distanzschuss gefährlich (8.), tauchte dann aber sehr lange ab. Auch wenn die statistischen Daten okay sind (80 Prozent seiner Pässe kamen an, 63 Prozent gewonnene Zweikämpfe), blieb der Gesamteindruck mäßig. Ekici fehlt immer noch das Tempo. Note 4,5
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Zlatko Junuzovic: Rückte auf eine Halbposition im Mittelfeld vor, setzte aber keine Akzente. Er lief wie immer viel, produzierte aber auch einige Fehlpässe im Spielaufbau. Note 5
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Aleksandar Ignjovski: Rückte für Arnautovic in die Anfangself und spielte so etwas wie einen hängenden Rechtsaußen. Mit Erfolg – Ignjovski gab die Flanke zur Führung. Nach Gebre Selassies Auswechslung übernahm der Serbe die Rechtsverteidigerposition – und machte es besser. Note 3

Nach HSV-Pleite: Werder in der Einzelkritik

„Lukis“ Tor-Premiere, „Theo“ ein Totalausfall

Quelle: kreiszeitung.de

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